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Horapollo
Hori Apollinis Hieroglyphica
Saggio introduttivo, edizione critica del testo e commento di Francesco Sbordone.

Napoli 1940 , Reprint: Hildesheim 2002, LXVI/228 S., Leinen
ISBN: 978-3-487-11343-2
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Beschreibung
Fachgebiete

Die Deutung von Hieroglyphen bildete eine besondere Gattung der griechisch-ägyptischen Literatur. Die abnehmende Kenntnis der Hieroglyphenschrift bis hin zu ihrem fast vollständigen Verschwinden im 2. Jahrhundert n. Chr. war einer der Hauptgründe für die Entwicklung dieser literarischen Gattung. Horapollons Buch Hieroglyphica (5. Jahrhundert n. Chr.) ist ihr einziges noch existierendes Zeugnis; der Verfasser hatte - obwohl er im Detail viele korrekte Lesungen bringt - keine Kenntnis mehr vom Prinzip und System der Hieroglyphenschrift, sondern nahm seine Zuflucht zu pseudowissenschaftlichen Erörterungen und spekulativen Erklärungen, eine Tatsache, die sein Buch zu einem äußerst wertvollen Dokument spekulativer Literatur im Späthellenismus macht. Mehr als ein Jahrtausend lang haben die Hieroglyphica - in ihrem griechischen Original oder ihren zahlreichen lateinischen Übersetzungen - die europäische Kultur, besonders in der Zeit des Humanismus und der Renaissance, in ihrer Interpretation altägyptischer Texte beeinflußt. Die Ausgabe von Francesco Sbordone wird ergänzt durch einen gelehrten und umfassenden Kommentar.