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Will-Erich Peuckert
Schlesiens deutsche Märchen

Breslau 1932 , Reprint: Hildesheim 2006. Mit einem Vorwort von Detlef Haberland., XIV/659 S., Leinen mit Schutzumschlag
Reihe: Rara zum deutschen Kulturerbe des Ostens
ISBN: 978-3-487-13314-0
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Beschreibung
Fachgebiete

Das Lebenswerk von Will-Erich Peuckert (Töppendorf bei Liegnitz in Niederschlesien 1895 – 1969 Langen / Offenbach) ist ein beredtes Zeugnis für die handwerkliche Solidität und geistige Spannweite des Gelehrten. Daher behält es auch seine Bedeutung trotz wechselnder wissenschaftlicher Moden und Trends. Zu seinen Forschungsschwerpunkten gehören von Anfang an die Geschichte der hermetisch-neuplatonischen und der alchemistisch-naturphilosophischen Denkweisen und Traditionen sowie die Volkskunde im östlichen deutschen Kulturraum, vor allem Schlesiens. Peuckert habilitiert sich an der Universität Breslau, wird aber von den Nationalsozialisten aus dem akademischen Leben gedrängt. Trotzdem gelingt es ihm, auch während des Dritten Reiches weiter zu publizieren. Ab 1946 bis zu seiner Emeritierung im Jahre 1965 hat er eine Professur für deutsche Volkskunde und Geistesgeschichte an der Universität Göttingen inne.
Die Sammlung von Märchen und Sagen, der literarisierten volkstümlichen Überlieferungen, vorwiegend aus Schlesien, stellt eines der Zentren seiner wissenschaftlichen Interessen dar. Wenn Schlesiens deutsche Märchen nach langer Zeit durch einen Reprint wieder greifbar sind, so wird damit nicht nur der Schlesier Peuckert gewürdigt, sondern auch die Bedeutung einer literarischen Gattung erneut akzentuiert. Diese 1932 zuerst erschienene Anthologie ist nicht nur ein methodischer Meilenstein, sondern heute eine Quellensammlung ersten Ranges. Sie ist ein wichtiges Zeugnis der Regional-, Mentalitäts- und Wissenschaftsgeschichte und kann die Forschung in diesem Bereich erneut inspirieren.



"Wenn nun ein Werk wie Schlesiens deutsche Märchen nach langer Zeit durch einen Reprint wieder greifbar wird, so wird damit nicht nur der Schlesier Peuckert gewürdigt, sondern auch eine literarische Gattung mit abgegrenztem regionalen Bezug in ihrer Bedeutung erneut akzentuiert. Dieser Band ist in mehrfacher Hinsicht ein bedeutsames Zeugnis der Regional-, Mentalitäts- und Wissenschaftsgeschichte. Er ist gleichermaßen geeignet, die Forschung in diesem Bereich erneut zu inspirieren als auch die immense Leistung eines bedeutenden Forschers sichtbar zu machen. (Prof. Dr. Detlef Haberland). Diese Märchensammlung ist zweifellos als ein bedeutender Meilenstein in der Sicherung der Texte anzusehen. Peuckerts Sammlung setzt hier mit der Materialfülle einen Maßstab für den gesamten deutschsprachigen Raum." (Günter Gerstmann in Deutscher Ostdienst 7/2007)