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Charlotte Von Stein
Dramen
Nachdruckausgabe, herausgegeben und eingeleitet von Susanne Kord.

1998, 250 S., Leinen
Reihe: Frühe Frauenliteratur in Deutschland, 15
ISBN: 978-3-487-10331-0
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Beschreibung
Fachgebiete

Inhalt:
Rino, 1776 (in: Goethes Briefe an Frau von Stein. Bd. 1, Frankfurt a.M. 1883); Dido, 1794 (in: Goethes Briefe an Frau von Stein. Bd. 2, Frankfurt a.M. 1885); Neues Freiheitssystem oder
Die Verschwörung gegen die Liebe, 1798 (Braunschweig 1948); Die zwey Emilien, 1800 (Tübingen 1803).

Charlotte von Stein (1742-1827), in der Literaturgeschichte vor allem als Goethes Freundin und Muse bekannt, wird nun endlich auch als Dramatikerin gewürdigt. Der vorliegende Band faßt zum ersten Mal alle Stücke der Autorin zusammen, Rino (1776), das Trauerspiel Dido (1794), in dem von Stein auf den schmerzlichen Bruch mit Goethe anspielt, sowie die weniger bekannten Dramen Neues Freiheitssystem oder Die Verschwörung gegen die Liebe (1798) und Die zwey Emilien (1800). Von Stein setzt sich kritisch mit der durch Goethe und Schiller geprägten Weiblichkeitsästhetik der Weimarer Klassik auseinander, indem sie einer Reduktion des Weiblichen auf die gefühlsbetonte ‘schöne Seele’ entgegenwirkt und in ihren dramatis personae eine Vielfalt weiblicher Verhaltensweisen entwickelt. Von Stein erweist sich als scharfsinnige, ironisch-sarkastische Beobachterin ihrer Zeit mit unbestechlichem Realitätssinn, dem auch einige kritische Goethe-Portraits zu verdanken sind. Sie
ermöglicht der Forschung auf diese Weise eine Sicht der Weimarer Klassik, durch die neue Akzente gesetzt werden.