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Jürgen Klose
Ästhetische, philosophische und politische Reflexion von zeitgeschichtlicher Erfahrung am Ausgang des 18. Jahrhunderts. Schillers Briefwechsel Mitte der neunziger Jahre

1997, 200 S.
Reihe: Germanistische Texte und Studien, 57
ISBN: 978-3-487-10532-1
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Beschreibung
Fachgebiete

Die vorliegende Arbeit stellt Schillers Briefwechsel der 1790er Jahre ins Zentrum von Untersuchungen zu differenten und differenzierten Reflexionen von zeitgeschichtlicher Erfahrung. Neben Ausführungen zum Briefumfeld von Schillers Konzeption der ästhetischen Erziehung, zu verschiedenen Versuchen, die durch den Mißerfolg der „Horen“ entstandene Krise zu kompensieren, und über den verdeckten Prinzipienstreit zwischen Schiller und Fichte stehen Kapitel und Abschnitte, die Schillers Aufnahme und Interpretation des letzten Buches
von Goethes Roman „Wilhelm Meisters Lehrjahre“, Wilhelm von Humboldts Plan einer Jahrhundertcharakteristik sowie Überlegungen, „vernünftige“ deutsche Metaphysik zur Erziehung der französischen Republikaner ins Feld zu führen (L. F. Huber, W. v. Humboldt), behandeln. Der Band wird beschlossen durch einen Aufsatz, der Reaktionen des „klassischen Weimar“ auf Bonapartes italienischen Kunstplünderungsfeldzug behandelt, und einen Beitrag zu Volker Brauns Rezeption von Schillers „Demetrius“.