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Claudia Bertling Biaggini
Il Pordenone: Pictor Modernus
Zum Umgang mit Bildrhetorik und Perspektive im Werk des Giovanni Antonio de Sacchis.

1999, 128 S., mit 24 Abb.
Reihe: Studien zur Kunstgeschichte, 133
ISBN: 978-3-487-10933-6
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Beschreibung
Fachgebiete

Il Pordenone (1483?–1539) steht repräsentativ für eine Künstlergeneration, die in der Auseinandersetzung mit Werken Tizians, Raffaels und Michelangelos einen neuen Weg in der Kunst suchte. Im Zentrum dieser Untersuchung zur Bildrhetorik im Werk des Giovanni Antonio de Sacchis steht die Frage nach seiner perspektivischen Gestaltung.
Als Begründer der venezianischen Schrägansicht setzte er die Tradition der illusionistischen Malerei Mantegnas fort. Auf der anderen Seite fügte Pordenone manieristische Mittel hinzu und gab eine einheitliche perspektivische Gestaltung auf. Im Zyklus von Cremona löste sich der pictor modernus von seiner anfangs auf klassischen Prinzipien beruhenden Bildrhetorik. Durch seine monumentalen Figuren, die den Aktionsraum erst determinieren, schuf er ein neues Perspektive-Verständnis.