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Claudia Bullerjahn (Hrsg.); Wolfgang Löffler (Hrsg.)
Musikermythen
Alltagstheorien, Legenden und Medieninszenierungen.

2004, 426 S., mit 25 Abb. und Notenbeispielen.
Reihe: Musik - Kultur - Wissenschaft, 2
ISBN: 978-3-487-12684-5
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Beschreibung
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Musik ist durch ihre Immaterialität und ihre häufig faszinierenden Hervorbringer für ein mythisches Verständnis prädestiniert. Insbesondere Persönlichkeit, Leben und Werk der so genannten großen Meister sind infolge von lückenhafter Überlieferung für Verklärungen durch autobiografische Schriften, Künstlerlegenden und hartnäckige Gerüchte extrem anfällig. Ein Musikermythos entsteht nicht aus dem Nichts und bedarf der ständigen Wiederbelebung durch neue oder neu formulierte Alltagstheorien, Legenden und Medieninszenierungen, um gesellschaftlich relevant und aktuell zu bleiben.

INHALT: TILMAN BORSCHE, Kein Logos ohne Mythos. Zur Geschichte einer verdrängten Herkunft • SÖNKE MARTENS, Mythos aus tiefenpsychologischer Sicht • REINHARD KOPIEZ, Der Mythos von Musik als universell verständliche Sprache • GERD GRUPE, »Frequently Asked Questions« an einen Musikethnologen. Zu einigen Mythen über außereuropäische Musik • CLAUDIA BULLERJAHN, Der Mythos um das kreative Genie: Einfall und schöpferischer Drang • HANS-JOACHIM ERWE, Vom Mythos der Improvisation im Jazz • RUDOLF WEBER, Mythen und Legenden um die Entstehung von Schuberts Unvollendeter • ULRICH BARTELS, Wechselwirkungen zwischen Biografie, Mythos und Gesamtkunstwerk bei Richard Wagner • HELGA DE LA MOTTE-HABER, Jenseits des Künstlermythos • HANS-OTTO HÜGEL, »Weißt Du wieviel Sterne stehen?« Zu Begriff, Funktion und Geschichte des Stars • ANDREAS HOPPE, Kraftwerk – Mythos oder Marktstrategie? • CLAUDIA BULLERJAHN, Carmen – eine Projektionsfläche. Vergleichende Untersuchung von ausgewählten Verfilmungen • WALTER SALMEN, Sirenen sangen Hadesweisen. Wandlungen eines Mythos vom Altertum bis heute • WOLFGANG LÖFFLER, »Der Klang der Harfe Amphions fügte die Steine zu Mauern und Türmen zusammen, und Theben stand da«. Versuch einer Mythendeutung oder »Kein Mythos ohne Logos«