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Michael Gassmann
Edward Elgar und die deutsche symphonische Tradition
Studien zu Einfluß und Eigenständigkeit.

2002, XII/335 S., mit 49 Notenfaksimiles., Hardcover
Reihe: Studien und Materialien zur Musikwissenschaft, 27
ISBN: 978-3-487-11688-4
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Beschreibung
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Kein musikalisches OEuvre ist frei von Beeinflussung durch das Werk früherer Komponisten. Worin freilich diese Beeinflussung besteht, ist umso schwerer dingfest zu machen, je subtiler der Anverwandlungsprozeß in den eigenen Stil vonstatten geht.
Im Falle des Autodidakten Edward Elgar (1857–1934) sind Einflüsse von Vorbildern der deutschen symphonischen Tradition dank eines reichen biographischen Quellenmaterials in einzigartiger Weise nachweisbar. Briefe, Tagebücher und Konzertprogramme ermöglichen nicht selten die Datierung von Erstbegegnungen mit Schlüsselwerken anderer Komponisten auf den Tag genau.
Der Autor beschreibt in seiner biographisch-analytischen Studie, wie Elgar bestimmte Hauptwerke des deutschen symphonischen Repertoires – Mozarts g-Moll-Symphonie KV 550, Beethovens Symphonien, Brahms’ Dritte und Schumanns Zweite, Wagners Ouvertüren und Richard Strauss’ Tondichtungen – gezielt zu Studienzwecken heranzog und welche Folgen dies für sein Komponieren hatte. Dadurch gelingt es, den faszinierenden Aneignungs- und Emanzipationsprozeß nachzuzeichnen, durch den Elgar seinen eigenen unverwechselbaren
Personalstil fand. Über den Einzelfall hinaus wird so auch deutlich, welches die Mechanismen sind, die die Wirkmächtigkeit von Einflüssen in der Musik begründen.