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Albrecht Plewnia
Sätze, denen nichts fehlt. Eine dependenzgrammatische Untersuchung elliptischer Konstruktionen
Am Beispiel des mitteldeutschen Dialekts des Ermlands.

2003, VI/206 S.
Reihe: Germanistische Linguistik - Monographien, 11
ISBN: 978-3-487-11788-1
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Beschreibung
Fachgebiete

"(...) handelt es sich um eine gelungene Untersuchung, die Fragen der Gesprochenen-Sprache-Forschung mit Aspekten syntaktischer Konstruktionen verknüpft." (Germanistik, Bd. 45, Heft 1/2)

Gemessen an einem maximal gefüllten Satzbauplan erscheinen elliptische Konstruktionen an ihrer syntaktischen Oberfläche in der einen oder anderen Hinsicht als unvollständig. Sie gelten daher oft als defiziente oder zumindest als reduzierte Bildungen. Allerdings werden sie vom Sprecher erkennbar als abgeschlossen konzipiert und vom Hörer problemlos rezipiert, und sie sind in den dialektalen Varietäten ebenso wie in standardnahen Realisierungen des gesprochenen Deutsch so geläufig, dass man sie schwerlich einfach als abweichende oder irreguläre
Formen betrachten kann. Tatsächlich können elliptische Konstruktionen als eigenständige systematische Bildungen beschrieben werden, die ganz bestimmten Gesetzlichkeiten folgen. In dieser Arbeit wird auf der Grundlage eines Textkorpus zunächst eine Typologie der elliptischen Konstruktionen entworfen;
in der anschließenden Analyse der einzelnen Formtypen wird deren jeweilige syntaktische Struktur in einer dependenzgrammatischen Notation abgebildet. Dazu wird das gängige dependenzgrammatische Instrumentarium so modifiziert und erweitert, dass die elliptischen Bildungen plausibel darstellbar werden; dies geschieht u.a. dadurch, dass den geläufigen zweidimensional organisierten Dependenzstemmata in bestimmten
Zusammenhängen eine dritte Dimension von Hintergrund- Struktur beigegeben wird.