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Notker Der Deutsche Von St. Gallen
Lateinischer Text und althochdeutsche Übersetzung der Tröstung der Philosophie von Anicius Manlius Severinus Boethius
Diplomatische Textausgabe, Konkordanzen und Wortlisten nach den Codices Sangalensis 825 und 844, Codex Turicensis C 121 und Codex Vindobonensis 242. 3 Bde.

2003. Herausgegeben von Evelyn Scherabon Firchow unter Mitarbeit von Richard Hotchkiss und Rick Treece, LV/1778 S., mit 4 Abb., Leinen
ISBN: 978-3-487-11811-6
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Beschreibung
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Band 1. 2003. Herausgegeben von Evelyn Scherabon Firchow unter Mitarbeit von Richard Hotchkiss und Rick Treece. LV/1 - 527 S. mit Abb. Leinen. ISBN 978-3-487-11808-6
Band 2. 2003. Herausgegeben von Evelyn Scherabon Firchow unter Mitarbeit von Richard Hotchkiss und Rick Treece. 531 . 1148 S. mit Abb. Leinen. ISBN 978-3-487-11809-3
Band 3. 2003. Herausgegeben von Evelyn Scherabon Firchow unter Mitarbeit von Richard Hotchkiss und Rick Treece. 1151 - 1778 S. mit Abb. Leinen. ISBN 978-3-487-11810-9

"Es ist eine schöne und gute Ausgabe (…) Es dürfte mit diesem Werk eine gediegene Grundlage für die weitere Beschäftigung mit Notkers Sprache geschaffen worden sein, wofür wir der Herausgeberin dankbar sein können." (Arend Quak, Amsterdamer Beiträge zur älteren Germanistik 61/2006)

Notkers althochdeutsche Übersetzug von 'De consolatione Philosophiae' ('Die Tröstung der Philosophie') des Boethius (gest. 524) ist der erste Versuch, dieses berühmte lateinische Werk der Spätantike ins Deutsche (Alemannische) des 11. Jahrhunderts zu übertragen. Notker, ein Benediktinermönch, Gelehrter und Lehrer im Kloster St. Gallen, hat den lateinischen Originaltext nicht einfach kopiert, sondern ihn für seine Klosterschüler
umgearbeitet. Zum besseren Verständnis fügte er auch eigene, sowie mehrere mittelalterliche Kommentare hinzu.

Die vorliegende neue diplomatische Ausgabe wurde buchstaben- und zeilengetreu nach dem einzigen vollständigen Text im Codex Sangallensis 825 erarbeitet und enthält einen ausführlichen kritischen Apparat und eine detaillierte Einleitung. Das kurze Züricher Fragment Codex Turicensis C 121, sowie zwei lateinische Prologversionen aus dem Codex Vindobonensis 242 und dem Codex Sangallensis 844 wurden ebenfalls diplomatisch parallel abgedruckt. Althochdeutsche und lateinische alphabetische und rückläufige Konkordanzen, sowie eine Reihe von Wortlisten werden nun weitere Untersuchungen von Notkers reichem Wortschatz möglich machen. Damit verbindet sich die Hoffnung der Herausgeberin, daß diese Ausgabe zusammen mit ihren drei früheren Ausgaben der Notkerschen Werke bei der Erstellung eines vollständigen Notkerwörterbuches und einer Notkergrammatik nützliche Hilfe leisten werden.