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Stefan Knoch
Sklavenfürsorge im Römischen Reich
Formen und Motive

2005, VIII/338 S.
Reihe: Sklaverei – Knechtschaft – Zwangsarbeit, 2
ISBN: 978-3-487-13023-1
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Beschreibung
Fachgebiete

>>S. Knoch nour offre une synthèse bienvenue, précise et rigoureuse, sur les multiples facettes de la vie de l’esclave romain et de la manière dont elle est appréhendée et façonnée par led roit<< (Daniel Donnet, L'ANTIQUITE CLASSIQUE)

"Vom Blickwinkel der Alten Geschichte aus betrachtet, beweist das Buch den Reichtum an Informationen, den die juristischen Quellen über den Alltag im kaiserzeitlichen Rom zu bieten haben, sofern man sich mit den Eigenheiten des Diskurses bei den römischen Juristen (und der rechtshistorischen Forschung) vertraut macht; dem Rechtshistoriker eröffnet sich der faszinierende (und oftmals das juristische Problem erhellende) soziale Hintergrund, in den die juristischen Diskussionen eingebettet waren. Beide Disziplinen können von ähnlichen Arbeiten nur profitieren." (Richard Gamauf, Zeitschrift der Savigny-Stiftung für Rechtsgeschichte, 124 Bd./2007)

"Knochs Arbeit ist ein schönes Beispiel für den Gewinn, welcher aus Disziplinen übergreifender Forschung gezogen werden kann. Für die Sozialgeschichte der römischen Antike hat Knoch zahlreiche interessante Details zu Tage gefördert, die unser Bild vom Alltagsleben der Sklaven facettenreicher gestalten; Rechtshistoriker werden mit Nutzen auf dieses Werk zurückgreifen, wenn sie die patria/dominica potestas in ihrem sozialen Rahmen besser verstehen lernen wollen." (Richard Gamauf, Gymnasium Bd. 114, Heft 3, Mai 2007)

Der vorliegende Band untersucht anhand juristischer und literarischer Quellen private und öffentliche Fürsorgemaßnahmen für Sklaven im Westen des Römischen Reiches (1. Jh. v.Chr. bis 3. Jh. n.Chr.) und deren Motive. Der Fürsorgebegriff wird bewußt weit gefaßt und berücksichtigt möglichst alle Maßnahmen, die den Sklaven in ihrem Lebens- und Arbeitsalltag zugute kamen. Dabei setzt sich die Arbeit mit zentralen Problemen der römischen Gesellschaftsgeschichte auseinander, insbesondere mit dem in der Forschung umstrittenen humanitas-Begriff.

Stefan Knoch studierte Geschichte und Latein an den Universitäten Bonn, Mainz und Trier. Mit der antiken Sklaverei beschäftigt er sich seit seiner Mitarbeit im Projekt „Forschungen zur antiken Sklaverei“ der Mainzer Akademie der Wissenschaften und der Literatur. Als Mitglied des Trierer Graduiertenkollegs „Sklaverei – Knechtschaft und Frondienst – Zwangsarbeit“ wurde er mit der vorliegenden Arbeit promoviert.