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Friedrich Heinrich Jacobi ; J[ohann] W[olfgang] von Goethe
"Ich träume lieber Fritz den Augenblick..."
Der Briefwechsel zwischen Goethe und F.H. Jacobi. Herausgegeben von Max Jacobi. Leipzig 1846. Neuausgabe Hildesheim 2005. Herausgegeben und mit Registern versehen von Andreas Remmel und Paul Remmel, Nachwort von Gabriel Busch.

291 S., Leinen
WEIDMANN
ISBN: 978-3-615-00313-0
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Beschreibung
Fachgebiete

"Die gelungene Aktivierung der Ausgabe von 1846 sollte zu weiteren interdisziplinären Forschungen und Studien Anlaß bieten." (Renate Knoll, Germanistik 48/2007)

Innerhalb des umfangreichen Briefwerks Johann Wolfgang von Goethes nimmt die Korrespondenz mit dem Schriftsteller und Philosophen Friedrich Heinrich Jacobi eine besondere Stellung ein. Gero von Wilpert zählt sie in seinem „Goethe-Lexikon“ zu Recht zu den wertvollsten Zeugnissen aus dem Leben des großen Dichters.
Goethes berühmtes Diktum „Wir liebten uns, ohne uns zu verstehen“ verrät, dass das Verhältnis zwischen ihm und Jacobi starken Schwankungen unterworfen war. Nach einer von innigem Gedankenaustausch geprägten Freundschaft in den Anfangsjahren kühlte ihre Beziehung merklich ab, als Goethe Jacobis Roman „Woldemar“ öffentlich kritisierte. Erst Mitte der 1780er Jahre kam es zwischen beiden zu einer erneuten Annäherung, so dass das Gespräch über literarische und philosophische Themen ihre Korrespondenz wieder zunehmend bestimmte. Wichtige ästhetische Stellungnahmen beider Denker sind hier zu finden.
Der im Jahre 1846 erstmals veröffentlichte und heute schwer zugängliche Briefwechsel liegt nunmehr in einer ansprechenden Leseausgabe im Neusatz wieder vor. Neben ausführlichen Personen-, Brief-, Werk- und Ortsregistern enthält sie ein Nachwort des Benediktiner-Paters Gabriel Busch. Er spürt der Bedeutung jenes in Vergessenheit geratenen Mannes nach, der die Erstausgabe des Briefwechsels verantwortete: Maximilian Jacobi, dem Sohn des Philosophen.

In the vast corpus of Johann Wolfgang von Goethe’s letters his correspondence with the writer and philosopher Friedrich Heinrich Jacobi has a particular significance. Gero von Wilpert in his Goethe-Lexikon rightly accords this correspondence a place among the most valuable documents from the great poet’s life.
Goethe’s famous dictum ‘We loved each other without understanding each other’ betrays the fact that the warmth of his relationship with Jacobi varied considerably over time. The friendship of the early years, characterised by a heartfelt exchange of ideas, became markedly cooler when Goethe publicly criticised Jacobi’s novel Woldemar. It was only in the late 1780s that the two men became close again and the discussion of literary and philosophical themes began once more to define their correspondence. Here we can find important aesthetic statements by both men.
The letters, first published in 1846 and difficult to obtain today, have now been re-issued in an attractively re-set edition. As well as comprehensive indices of personal names, letters, works and place-names the edition includes an afterword by the Benedictine priest Gabriel Busch. He recognises the significance of the forgotten man responsible for the first edition of the correspondence: Maximilian Jacobi, the philosopher’s son.