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Torsten Scheid
Fotografie als Metapher. Zur Konzeption des Fotografischen im Film
Ein intermedialer Beitrag zur kulturellen Biografie der Fotografie.

2005, 264 S., mit Abb.
Reihe: Medien und Theater, 4
ISBN: 978-3-487-12907-5
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Beschreibung
Fachgebiete

"So zeigt die (…) gelungene Analyse der einzelnen Filme, dass sich die jeweils aktuellen Fotodiskurse in die Filme eingeschrieben haben, genauso wie manche fotografische Metaphern in den Filmen auf die Theorie der Fotografie abgefärbt haben." (Barbara Struif, MEDIENwissenschaft 4/2006)

Die Fotografie wird nicht nur in der Chemie der Fotolabore entwickelt. In Romanen, Liedern, vor allem aber in Filmen tritt sie tagtäglich vor unsere Augen: Kinoklassiker wie Blow up, Under fire oder Blade Runner haben maßgeblich an der kulturellen Biografie der Fotografie mitgeschrieben.
Die vorliegende Publikation nimmt die filmische Darstellung der Fotografie als Diskurs über Fotografie ernst. Im intermedialen Horizont des Spielfilms schließt sie heterogene Felder der Fotografie diskursgeschichtlich aneinander an und analysiert jene „Leitfossilien“, die vor dem Jahrtausendwechsel in den filmischen Metaphern sedimentieren. Was in der Begegnung mit dem fotografierenden Alltagsphilosophen in Paul Austers Smoke oder mit der an Nan Goldin angelehnten Künstlerin in High Art zutage tritt, ist das im aktuellen Verdrängungswettbewerb der (digitalen) Bildmedien gewandelte Image der Fotografie.

„Diese Studie glänzt aufgrund der starken interpretatorischen Gaben des Verfassers, der jeden der von ihm gedeuteten Filme auf verblüffende Weise in ein ganz neues Licht rückt.“
Hanns-Josef Ortheil

"Das Anliegen des Autors besteht darin, die filmische Darstellung der Fotografie in ihren unterschiedlichsten Facetten als Diskurs über Fotografie Ernst zu nehmen (…) So zeigt die - wie ich finde - gelungene Analyse der einzelnen Filme, dass sich die jeweils aktuellen Fotodiskurse in die Filme eingeschrieben haben, genauso wie manche fotografische Metaphern auf die Theorie der Fotografie abgefärbt haben." (Barbara Struif, MEDIENwissenschaft 4/2006)