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Markus Gärtner
Eduard Hanslick versus Franz Liszt
Aspekte einer grundlegenden Kontroverse

Hildesheim 2005, 220 S., mit 10 Notenbeispielen und einem Faksimile.
Reihe: Studien und Materialien zur Musikwissenschaft, 39
ISBN: 978-3-487-13066-8
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Beschreibung
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Die Kontroverse zwischen dem Musikkritiker Eduard Hanslick und dem Komponisten Franz Liszt kann kaum mit der Ablehnung oder Propagierung der Programmmusik allein gefaßt werden. Zwar geriet das Programm Hanslick zum offensichtlichsten, im Grunde aber auch unreflektiertesten Kritikpunkt an der neuen Form der Symphoni¬schen Dichtung. Da Hanslicks Orientierung an Themen und deren Verarbeitung aber auf eine dezidiert musikspezifische Kunstästhetik gründet, lag das Problem vielmehr in Liszts Kompositionstechnik selbst.
Dabei impliziert die handwerkliche Abwer-tung zusätz¬lich ein soziales Problemfeld: Kri-tiker und Komponist gingen von sehr unter-schiedlichen Hörertypen aus, deren rezipie-rendes Zusammenspiel mit der Musik hier erstmals unter systemtheoretischen Gesichts-punkten analysiert wird. Neben einem ganzen Katalog von Konfrontationsgegenständen untersucht die Studie zusätzlich bisher über-sehene Berührungspunkte, da es beiden Pro-tagonisten insbesondere darum ging, den Hörer näher an die Musik heranzuführen, ihm das jeweilige Werk zu erschließen. Im „Verstehen“ einer Komposition meinten Hanslick und Liszt freilich etwas ganz Ver-schiedenes.