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Polybios
Leben und Werk im Banne Roms.

2011, VI/194 S.
Reihe: Studienbücher Antike, 4
ISBN: 978-3-487-14717-8
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Beschreibung
Fachgebiete

"(…) überzeugende Einführung, die den Kern der polybianischen Historien sowie die Arbeitsweise ihres Autors anschaulich greifbar macht und dabei Einblicke in wesentliche Aspekte der Forschungsdiskussion gewährt. Sie ist daher Studenten wie Dozenten zu empfehlen." (Christoph Michels, H-Soz-u-Kult)

"(…) erschließt Grundvoraussetzungen für das Verständnis seines Werks." (Ulrich Lambrecht, Das historisch-politische Buch 2/2013)

"Insgesamt gesehen handelt es sich (…) um eine sehr nützliche und wertvolle Einführung, die geeignet ist, die Bedeutung dieses Historikers besonders den Studierenden der Alten Geschichte nahezubringen, wozu nicht zuletzt zahlreiche Polybioszitate (in Übersetzung) und ausführliche Literaturhinweise beitragen." (Klaus Meister, Historische Zeitschrift, Bd. 297/2013)

"Der große Vorzug von D.s Buch liegt darin, dass die Historien nicht nur als historische Quelle behandelt werden, sondern konsequent auch als literarisches Werk. Das Buch ist daher nicht bloß in erster Linie für Studenten der Geschichte interessant, auch solchen der Klassischen Philologie wird es gute Dienste zur ersten Orientierung leisten (…). Uneingeschränkt empfehlenswert. (Clemens Koehn, Gymnasium, Heft 4/2013)

"L'ouvrage est très informé et donc très utile pour quiconque cherche à découvrir ou rédecouvrir Polybe." Éric Foulon, Tyche 28/2013)

Auf der Basis der aktuellen Forschungsdiskussionen werden Leben und Werk des Polybios (ca. 200 – 118 v. Chr.) vorgestellt, des wichtigsten Historikers und Zeitzeugen des Aufstiegs Roms zur Weltmacht zwischen 264 und 146 v. Chr. Boris Dreyer lässt Polybios in den reflektierenden Passagen über die Inhalte, Ziele und Methodik seines Werks selbst sprechen und nimmt dabei die ansonsten für die Antike kaum vorhandene Chance wahr, aus der Zeit heraus den Leser mit einer bewegenden Weltepoche bekannt zu machen. Das Schicksal Karthagos zur Zeit Hannibals, der Untergang der ebenso ehrgeizigen wie fähigen makedonischen Monarchen des östlichen Mittelmeers, sowie die hochmodernen, differenzierten griechischen Bundesstaaten und Städte der antiken Oikumene, die sich mit den sich verändernden Realitäten des rasanten Aufstiegs der dynamischen römischen Republik auseinanderzusetzen hatten, gehören zu den herausragenden Themen des Polybios. Mit seinem Werk erreichte die antike Historiographie einen Höhepunkt, der lange nachwirken sollte.

Boris Dreyer lehrt als Professor für Alte Geschichte an der Universität Erlangen – Nürnberg.