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Andreas Nolte
„Ich bin krank wie ein Hund, arbeite wie ein Pferd, und bin arm wie eine Kirchenmaus“. Heinrich Heines sprichwörtliche Sprache
Mit einem vollständigen Register der sprichwörtlichen und redensartlichen Belege im Werk des Autors.

2006, 364 S.
Reihe: Germanistische Texte und Studien, 74
ISBN: 978-3-487-13284-6
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Beschreibung
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"Das Verdienst der vorliegenden, bienenfleißigen Studie ist es, die Umgangssprachlichkeit, Verständlichkeit und Beliebtheit der Heineschen Texte als den wesentlichen Aspekt seiner dichterischen Sprache herausgearbeitet zu haben und damit den Dichter in einem ganz anderen Licht erscheinen zu lassen. Eine tiefe Verbeugung an einen Schriftsteller, der auch 150 Jahre nach seinem Tod nichts von seiner literarischen Strahlkraft eingebüßt hat." (L. Joseph Heid, Jüdische Zeitung, März 2008).

"Da bekanntlich aller guten Dinge drei sind, hat Nolte als seinen Beitrag zum Heine-Jahr 2006 die vorliegende Untersuchung veröffentlicht, die man als sein (bisheriges) Meisterstück bezeichnen kann. (…) Was Andreas Nolte zunächst "eine Fleißarbeit" (S. 7) nennt, verdient in der Tat eher als "Liebesdienst" (S. 8) bezeichnet zu werden, denn mit diesem Werk erweist sich der Verfasser als "Philologe" im wahrsten Sinne des Wortes." (Dennis F. Mahoney, Proverbium 25/2008)

"Durch ihre akribisch dokumentierte Fülle an Belegen ist diese 'Fleißarbeit', wie der Verf. seine Studie selbst nennt, ein nützliches Hilfsmittel für künftige stilanalytische Untersuchungen zu Heine." (Christian Liedtke, Germanistik 48/2007, Heft 3-4)

"(..) it seems probable that specialists will want to have this volume on the shelf for ready reference."
(Jeffrey, L. Sammons, Monatshefte, vol.99, no.4, 2007 )

Die vorliegende Studie enthält erstmalig ein vollständiges Register aller Sprichwörter und Redensarten, die Heinrich Heine in seinem deutschsprachigen Gesamtwerk verwendet hat. Die etwa 5.200 Einzelbelege aus der Säkularausgabe zeigen Heine als einen der kreativsten deutschen Dichter formelhafter Sprache.
Ergänzend zum Register enthält diese Studie eine ausführliche Analyse mit vielen Originalzitaten, durch die deutlich wird, wie und mit welcher Wirkung Heine die traditionellen Sprachformeln in seinen Schriften und in seiner privaten Korrespondenz zum Einsatz brachte. Wesentliche Teile der an diesem Autor so oft bemerkten „Ironie“, seines „Witzes“ und der vordergründig leichten Les¬barkeit seiner Texte lassen sich direkt auf die volkstümliche Bildersprache zurückführen. Der eindrucksvolle Sprachschatz, der hier dokumentiert wird, ermöglicht neue Sichtweisen auf das Werk und die große literarische Leistung Heines, über den man alles schon einmal gesagt zu haben glaubte.