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Rosemarie Gerken
La Toilette - Die Inszenierung eines Raumes im 18. Jahrhundert in Frankreich
Eine kulturhistorische Untersuchung. Mit einem Vorwort von Ekkehard Eggs.

2007, VIII/ 283 S., mit 7 farbigen und 53 s/w-Abb.
ISBN: 978-3-487-13304-1
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Beschreibung
Fachgebiete

"So grundlegend und systematisch, in Teilen auch detailfreudig die Studie vorgeht, so vielfältig sind auch die vorgelegten Einblicke, die besonders für den Bereich der 'arts décoratifs' als handwerklich hochwertiges Produkt geliefert werden." (Kirsten Dickhaut, Romanische Forschungen 124/2012)

"Mit ihrer Studie zum neuen "Bildtypus der Frau vor dem Spiegel" bzw. am Toilettentisch seit Ende des 17. Jahrhunderts legt Rosemarie Gerken eine eminent materialreiche Arbeit vor, die ein detailliertes Verständnis der weiblichen Toilette als öffentliche Form der Körperpflege und vorrangig geselliges Ereignis im späten 17. und im 18. Jahrhundert vermittelt. Ihr Gegenstand sind Einzelstiche aus der Zeit, aber auch die französische Genremalerei des 18. Jahrhunderts, die sich dieses Motivs mit Vorliebe annahm." (Gertrud Lehnert, www.sehepunkte.de/2008/11/13319.html)

Ausgehend von Darstellungen der toilette in Bildern, Gravüren und Objekten der angewandten Kunst vom Ausgang des 17. Jahrhunderts bis ins späte 18. Jahrhundert verfolgt die Verfasserin den metonymisch fortschreitenden Bedeutungswandel von la toilette – ursprünglich ein kleines Tuch auf einem Tischchen im Schlafzimmer, auf dem die zur morgendlichen Herrichtung der Dame von Stand benötigten Gegenstände bereit lagen – über das Ritual und Personal bei dieser Herrichtung bis zur Abgrenzung eines eigenen Raumes in der 2. Hälfte des 18. Jahrhunderts.
Der durch la toilette hervorgerufene „dinglich und sozial gefüllte Raum“ entleert sich mit der Revolution seiner sozialen Füllung, schließt vor der Öffentlichkeit seine Türen und gliedert sich wieder in die einstige Privatheit des Hauses ein.