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Michal Kümper (Hrsg.); Barbara Rösch (Hrsg.); Ulrike Schneider (Hrsg.); Helen Thein (Hrsg.)
Makom - Orte und Räume im Judentum
Real. Abstrakt. Imaginär. Essays.

2007, 356 S., mit 30 Abb. und einem Personenregister., Leinen mit Schutzumschlag
Reihe: Haskala – Wissenschaftliche Abhandlungen, 35
ISBN: 978-3-487-13401-7
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Beschreibung
Fachgebiete

"Die wunderbare Spannbreite der hier vorgelegten Ortserkundungen junger und erprobter Wissenschaftler/innen (…) vermittelt des Öfteren überraschende Einsichten, regten zu Widerspruch und Nachfrage an - und mehr noch: zeigten in aller Klarheit, was interdisziplinäre Forschung sein kann und will: Jüdische Studien at its best!" (Orientalische Literaturzeitung 104/2009)

"Die Stärken der vorgestellten Arbeiten liegen gerade bei explizit deutsch-jüdischen Themen, vor allem deutsch-jüdischer Literatur, Geschichte und Ideengeschichte. Auch für fachunkundige Leser ist der Band 'Makom' gut lesbar und sehr informativ. (…) Bleibt zu konstatieren: 'Makom' verdient seinen 'Ort' unter den deutschen Judaica" (Eik Dödtmann, Jüdische Zeitung, Nr. 12 (Dezember 2007)

"Gerade die Vielfalt der in diesem Band versammelten Disziplinen und Themen eröffnet allgemein verständliche Einblicke und Perspektiven auf - in Abhängigkeit von der Sozialisation des Lesers - teils bekannte, teils unbekannte Forschungsgegenstände." (Markus Malo, hsozkult.geschichte.hu-berlin.de 2008-1-092)

"Das Nachzeichnen der Entwicklung realer, abstrakter und imaginärer Orte geht in den einzelnen Essays mit einer historischen Darstellung und Aufarbeitung historischer Momente und kultureller Aspekte des Judentums einher. So gewinnt der Leser nicht nur Detailwissen über einzelne Orte und Räume, sondern einen facettenreichen Einblick in die jüdische Geschichte und Kultur, was die Lektüre dieses Essaybandes zu einem Gewinn werden lässt." (Claudia Nickel, literaturkritik.de 2/2008)

"Die Palette der im Buch angesprochenen Themen ist so ungemein vielfältig, wie die in Jahrtausenden gewachsene jüdische Kultur überhaupt." ( Lothar Krone, Märkische Allgemeine, 01.02.2008)

Diaspora, Grenze, HaMakom, aber auch Begriffe wie Kabbala, Öffentlichkeit und Tohuwabohu sowie weitere reale, abstrakte und imaginäre Ortsbegriffe bilden die Schlagwörter für den vorliegenden Essayband. Geleitet werden die einzelnen Betrachtungen von der Frage: Was ist ein jüdischer Ort? Dass diese nicht allein topographische Orte, sondern vielfältige Orts- und Raumkonstruktionen sein können, resultiert aus der Geschichte des jüdischen Volkes und seiner 2000-jährigen Diaspora.
Hervorgegangen aus dem Potsdamer Graduiertenkolleg „Makom. Ort und Orte im Judentum“ begegnen die Autorinnen und Autoren der Essays dem jüdischen Ortsbegriff aus religions-, kultur-, und literaturwissenschaftlicher Perspektive sowie durch soziologische, philosophische oder historische Fragestellungen.
Überraschend ist dabei zweierlei: Zum einen die bildhafte Definition der einzelnen Begriffe, zum anderen unter welchen Schlagwörtern die Themen behandelt sowie die unerwarteten Wege, die eingeschlagen werden.
Dieses Buch kann ein neuer Impuls sein, sich den unterschiedlichen jüdischen Orts-Landschaften zu nähern.