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Johann Daniel von Olenschlager
Neue Erläuterung der Guldenen Bulle Kaysers Carls des IV.
aus den älteren Teutschen Geschichten und Gesezen zur Aufklärung des Staatsrechts mittlerer Zeiten als dem Grunde der heutigen Reichsverfassung. Mit einer Einleitung herausgegeben von Arno Buschmann. 2 Bände.

Frankfurt und Leipzig 1766 , Reprint: Hildesheim 2008, CII/708 S., mit 5 Kupferstichen, Leinen
Reihe: Historia Scientiarum
ISBN: 978-3-487-13824-4
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Beschreibung
Fachgebiete

Band 1. Frankfurt und Leipzig 1766. Reprint: Hildesheim 2008. XXVIII/486 S. mit 2 Kupferstichen. Leinen. ISBN 978-3-487-13825-1
Band 2. Frankfurt und Leipzig 1766. Reprint: Hildesheim 2008. 296 S. mit 2 Kupferstichen. Leinen. ISBN 978-3-487-13826-8

"Eine Fundgrube für die Gelehrtengeschichte des 18. Jahrhunderts (…) Der aufwendige Nachdruck ist in jeder Hinsicht zu begrüßen." (Barbara Stollberg-Rilinger, Zeitschrift für Historische Forschung 2011, Heft 1)

Olenschlagers Neue Erläuterung der Guldenen Bulle Kaysers Carls des IV. aus dem Jahre 1766 ist das letzte der zahlreichen Erläuterungswerke der Goldenen Bulle vor dem Ende des Alten Reiches und zugleich das erste, in dem dieses berühmte Reichsgrundgesetz geschichtlich erläutert wurde. Sein Verfasser war Schöffe und Ratherr der Stadt Frankfurt am Main und hatte sich vor der Abfassung seiner Erläuterung intensiv mit der Verfassungsgeschichte des 14. Jahrhunderts beschäftigt. Er entstammte einer angesehenen Frankfurter Patrizierfamilie, die auch mit der Familie Goethes wohlbekannt war. Goethe sah in ihm einen väterlichen Freund, der ihm die Verfassung des Alten Reiches nahegebracht hatte und dem er in Dichtung und Wahrheit ein eindrucksvolles literarisches Denkmal gesetzt hat. Noch vor Karl Zeumers bekannter Monographie aus dem Jahre 1908 enthält Olenschlagers Werk den Versuch, die Entstehung der Goldenen Bulle aus der verfassungsgeschichtlichen Situation des 14. Jahrhunderts zu erklären und markiert damit den eigentlichen Beginn der verfassungsgeschichtlichen Erforschung dieses Fundamentalgesetzes des Alten Reiches. Das Buch selbst zählt heute zu den schwer erreichbaren bibliothekarischen Rara.