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Johann Nikolaus Becker
Kritik der deutschen Reichsverfassung
3 Bände.

Germanien 1796-1798 , Reprint: Hildesheim 2009. Mit einer Einleitung herausgegeben von Wolfgang Burgdorf, LXXIV/845 S., Leinen
Reihe: Historia Scientiarum
ISBN: 978-3-487-13663-9
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Beschreibung
Fachgebiete

Band 1: Kritik der Regierungsform des Deutschen Reiches. Germanien 1796. Reprint: Hildesheim 2008. Mit einer Einleitung herausgegeben von Wolfgang Burgdorf. LXXIV/271 Seiten. Leinen. ISBN 978-3-487-13664-6
Band 2: Kritik der Kriegsverfassung des Deutschen Reiches. Germanien 1798. Reprint: Hildesheim 2008. Herausgegeben von Wolfgang Burgdorf. 224 Seiten. Leinen. ISBN 978-3-487-13665-3
Band 3: Kritik der staatswirtschaftlichen Verfassung des Deutschen Reiches. Germanien 1798. Reprint: Hildesheim 2008. Herausgegeben von Wolfgang Burgdorf. 350 Seiten. Leinen. ISBN 978-3-487-13666-0

"Ausführlich und kenntnisreich werden vom Herausgeber in der Einleitung Vorgeschichte, Vorbilder und Grundlagen von Beckers Kritik der deutschen Reichsverfassung erörtert und zu Recht deren Nähe zu Kant und seiner kritischen Philosophie hervorgehoben, deren Gedankenwelt in den Augen der zeitgenössischen Politik als eine Gefährdung von Bestand und Ordnung des Heiligen Römischen Reiches erscheinen musste. Nicht zuletzt aus diesem Grunde war es dem Verfasser der Kritik ratsam erschienen, das Werk anonym zu publizieren, um der Verfolgung durch die Mächtigen zu entgehen, leider mit der Folge, dass es danach weitgehend in Vergessenheit geriet. Umso mehr ist zu begrüßen, dass Wolfgang Burgdorf es aufgespürt, für die Forschung aufbereitet und der Verlag es in einer gediegenen Ausstattung herausgebracht hat." (Arno Buschmann, ZRG GA 128/2011)



Dieses Hauptwerk der reichspatriotischen Reformdiskussion am Ausgang des Reiches mit einer substantiellen und zum Teil tatsächlich weiterführenden Programmatik wird heute wiederentdeckt (u.a. von so unterschiedlichen Reichsinterpreten, wie Wolfgang Burgdorf und Barbara Stolberg-Rilinger). Der Bandherausgeber Wolfgang Burgdorf, der den Autor in seinem Werk über die Verfassungsreformprojekte noch als Anonymus behandeln musste, konnte soeben den bislang nicht bekannten Urheber identifizieren, der durch sein Ergreifen des Räubers Schinderhannes eine gewisse Berühmtheit erlangte.