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Markus Böggemann (Hrsg.); Dietmar Schenk (Hrsg.)
"Wohin geht der Flug? Zur Jugend" Franz Schreker und seine Schüler in Berlin

2009, 162 S., mit 20 Notenbeispielen und einer Abb.
Reihe: Studien und Materialien zur Musikwissenschaft, 54
ISBN: 978-3-487-14214-2
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Beschreibung
Fachgebiete

"Der aus einer Tagung zum 125. Geburtstag Schrekers (1878-1934) hervorgegangene Sammelband gibt in mehreren Fallstudien einen differenzierten Einblick in die Vielfalt dessen, was einmal musikalische Moderne war (…) Es ist das große Verdienst dieses Bandes, speziell die von Schreker und seinen (männlichen) Schülern in den zwanziger Jahren komponierten Werke in den Brennpunkt der Berichte und Analysen zu stellen." (Peter Sühring, Forum Musikbibliothek, Jg. 31, Heft 2010/1)

"Wie die vorangegangenen Schreker-Symposien geben die Ergebnisse dieser Konferenz neue wichtige Impulse, an die es für das neue Verständnis für den Stilpluralismus eines so vielstimmigen musikalischen 20. Jahrhunderts anzuknüpfen gilt." (Karsten Bujara, Musiktheorie Heft 2/2011)

Die Übersiedlung Franz Schrekers (1878-1934) von Wien nach Berlin im Jahre 1920 fiel mit einer politischen und kulturellen Zeitenwende zusammen: Der Weltkrieg, die Revolution und der Beginn der Weimarer Republik markierten unabweislich das Ende einer Epoche, die zumal für die junge Generation allen Kredit verspielt hatte.
Wohl nirgendwo zeigt sich das deutlicher als in den Künsten, die, Impulse der Vorkriegsjahre aufgreifend, nach Wegen aus dem 19. Jahrhundert suchten und emphatisch einen Neuanfang proklamierten. Ganz im Sinne dieser Zeitstimmung schrieb Franz Schreker anlässlich seines Amtsantritts als Direktor der Berliner Hochschule für Musik: „Und dann – wohin geht der Flug? Nun ja – darauf weiß ich Antwort: Zur Jugend in des Wortes weitester Bedeutung.“
Der vorliegende Band über Schreker und seine Schüler in Berlin behandelt in zehn Beiträgen exemplarisch den ästhetischen Umbruch dieser Jahre. Es kommen Konflikte und Gegensätze zwischen den Generationen, aber auch Einflüsse und Konvergenzen von Lehrer und Schülern zur Sprache.
Neben dem Fokus auf der Zwischenkriegszeit ergeben sich dabei immer wieder auch Ausblicke auf die Rezeption Schrekers und seiner Schüler bis heute.