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Johann Friedrich Micraelius
Altes PommerLand. Nebenst Historischer Erzehlung, dero in Nähisten Dreißig Iahren, biß auff des Letzten Hertzogen Borgißlai XIV. Todt, in Pommern Vorgegangenen Geschichten.
6 Bücher in 2 Bdn.

Alten Stettin 1639-40 , Reprint: Hildesheim 2009. Mit einem Vorwort von Roswitha Wisniewski., 1310 Seiten, und 50 Blätter, 3 Faltblätter und 1 Falttafel., Leinen
Reihe: Rara zum deutschen Kulturerbe des Ostens
ISBN: 978-3-487-13951-7
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Beschreibung
Fachgebiete

Micraelius (1597–1658), mit bürgerlichem Namen Johann Lütkeschwager, war als Hauslehrer bei adligen Familien tätig. Der Höhepunkt seiner Laufbahn war die Ernennung zum Rektor des Stettiner Pädagogiums (1641–1658). Der „Dichter des Dreißigjährigen Krieges“ war hoch angesehen und gehörte in Stettin zu einem Kreis bekannter Gelehrter und Schriftsteller. Micraelius, geprägt von den Erfahrungen des Dreißigjährigen Krieges und in seinem Denken ganz dem orthodoxen Luthertum verpflichtet, schrieb Schuldramen.
Später verfasste Micraelius dann seine Chronik „Vom alten Pommerlande“ über die Geschichte Pommerns. In dem umfangreichen Werk fasst er das bei den Geschichtsschreibern der Antike und des Mittelalters sowie bei zeitgenössischen Autoren versammelte Wissen über die Geschehnisse in „Pommern“ zusammen.
„Micraelius war kein passiver Sammler und Nacherzähler, sondern er neigte – bei aller Präzision des Tradierens – zu kritischer Auseinandersetzung mit dem Überlieferten. Dank seiner dichterischen Sprachkraft entstand ein lebendiges Werk, das den Leser gelegentlich in den Dialog einzubinden versucht“, stellt Roswitha Wisniewski in Ihrem Vorwort fest.