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Severine Thomas
Organisationskulturen in der Kinder- und Jugendhilfe
Interpretations- und Handlungsmuster bei Trägern ambulanter Hilfen zur Erziehung im Vergleich.

2010, 432 S., mit zahlreichen Abb.
Reihe: Hildesheimer Schriften zur Sozialpädagogik und Sozialarbeit, 19
ISBN: 978-3-487-14296-8
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Beschreibung
Fachgebiete

Das sozialpädagogische Arbeitsfeld der Kinder- und Jugendhilfe unterliegt umfassenden Veränderungen. Sie beziehen sich einerseits auf fachliche Neuorientierungen hinsichtlich ausdifferenzierter gesellschaftlicher Problemlagen und andererseits auch auf eine wachsende ökonomische Orientierung bei der Erbringung sozialer Hilfen.
Diese Entwicklungstendenzen ziehen Anpassungsleistungen innerhalb der beruflichen Handlungspraxis nach sich. Bisher sind Merkmale und Anforderungen an das berufliche Handeln in sozialpädagogischen Kontexten vor allem innerhalb von Professionalisierungsdiskursen oder in den Theorien der Sozialen Arbeit thematisiert worden. In der vorliegenden Studie werden alternativ dazu die organisationalen Rahmenbedingungen des beruflichen Handelns in der Sozialen Arbeit, beispielhaft für die ambulanten Hilfen zur Erziehung, fokussiert.
Organisationen sind selbst als Kulturen zu begreifen und üben Einfluss auf die Entwicklung beruflicher Handlungsmuster aus. Vor diesem Hintergrund wird untersucht, inwieweit sich in Prozessen eines grundständigen Wandels sozialer Hilfen organisationstypische Handlungspraxen herausbilden oder ob die Neuakzentuierung des beruflichen Handelns überwiegend als individuelle Modifikationen der professionellen Akteure zu rekonstruieren sind.