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Wilhelm Mannhardt
Die Wehrfreiheit der altpreußischen Mennoniten

Marienburg/Ostpreußen 1863 , Reprint: Hildesheim 2009. Mit einem Vorwort von Eberhard Günter Schulz., XII/300 S., Leinen
Reihe: Rara zum deutschen Kulturerbe des Ostens
ISBN: 978-3-487-14314-9
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Beschreibung
Fachgebiete

Wilhelm Mannhardt (1831-1880), Volkskundler und Mythologe, (Onkel des Autors und Danziger Predigers Hermann Gottlieb Mannhardt), verfasste zahlreiche volkskundlich-mythologische Werke, darunter 1863 das nun im Nachdruck vorliegende Werk Die Wehrfreiheit der altpreußischen Mennoniten.
Die Mennoniten sind eine protestantische Religionsgemeinschaft, die sich von den Wiedertäufern des 16. Jahrhunderts herleitet, und wurden verfolgt. In Danzig fanden sie ab Mitte des 16. Jahrhunderts eine fragile, doch beständige Heimat. Um 1800 erhielten die Danziger Mennoniten das Bürgerrecht. Ab dieser Zeit wurden die mennonitischen Gemeinden weitgehend in die preußischen Gesellschaftsordnung aufgenommen und verloren nach jahrzehntelangen Auseinandersetzungen damit auch ihr Privileg der religiös begründeten Wehrfreiheit.
Die Wehrfreiheit der altpreußischen Mennoniten ist Mannhardts einzige Publikation, in der er sich nicht der Volkskunde, sondern einer politischen Frage widmete. Angesichts des drohenden Krieges um Schleswig-Holstein forderte er für seine Glaubensgemeinschaft das Recht auf Wehrdienstverweigerung.