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Giuseppe Bevilacqua
Eine Hölderlin-Frage
Wahnsinn und Poesie beim späten Hölderlin.

2010. Aus dem Italienischen von Marianne Schneider, 192 S., Englische Broschur
Reihe: Germanistische Texte und Studien, 83
ISBN: 978-3-487-14333-0
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Beschreibung
Fachgebiete

"Der Doyen der italienischen Germanistik hat ein wichtiges Buch zur Turm-Lyrik Hölderlins geschrieben, das eine Debatte eröffnet, die hoffentlich noch lange anhalten wird." (Michael Franz, arbitrium, 2/2011)

Im Mittelpunkt dieser Studie des italienischen Germanisten Giuseppe Bevilacqua steht Friedrich Hölderlins große, unvollendete Ode „Wenn aus der Ferne“: 51 Verse mit eigenartigem Inhalt, ungewisser Datierung und einer sonderbaren Formensprache. Mittels einer subtilen Textinterpretation analysiert Bevilacqua das Gedicht in beinahe kriminalistischer Manier aus der Perspektive der Geisteskrankheit des Dichters.
Dabei widmet er sich weiteren zentralen Forschungsfragen, für die neue Lösungsansätze gefunden werden: Wann wurde Hölderlins Handschrift „Marbach 53“ verfasst? Wie kam der kranke Dichter auf den Decknamen „Killalusimeno“? Sind dessen späte Gedichte „Der Spaziergang“ und „Das fröhliche Leben“ die Frucht einer radikalen Manipulation? Nicht allein aufgrund der Souveränität und Belesenheit seines Autors ist Eine Hölderlin-Frage ein Grundlagenwerk der jüngeren Hölderlin-Forschung.

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At the centre of this study by the Italian Germanist Giuseppe Bevilacqua is Friedrich Hölderlin’s great, unfinished ode “Wenn aus der Ferne”: 51 verses, idiosyncratic in content, uncertain as to date of composition and unusual in its formal language. By means of a subtle textual interpretation, Bevilacqua analyses the poem in an almost criminological fashion from the perspective of the poet’s mental illness.
In the process he devotes himself to further central research questions and finds new starting points for solutions: when was Hölderlin’s manuscript “Marbach 53” composed? How did the ill poet come upon the pseudonym “Killalusimeno”? Are his late poems “Der Spaziergang” and “Das fröhliche Leben” the result of radical manipulation? It is not merely the author’s skill and knowledge that make Eine Hölderlin-Frage a groundbreaking work in recent Hölderlin scholarship.