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Dieter Sevin
Trotzdem schreiben
Beiträge zur deutschsprachigen Literatur der Moderne.

2010, 316 S., Hardcover
Reihe: Germanistische Texte und Studien, 84
ISBN: 978-3-487-14412-2
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Beschreibung
Fachgebiete

Warum greifen Schriftsteller trotz schwierigster äußerer Bedingungen immer wieder zur Feder? Was motiviert den Künstler, selbst unter persönlicher Bedrohung und mit geringer Aussicht auf Veröffentlichung, trotzdem zu schreiben? Sind es gerade jene prekären und zuweilen lebensbedrohlichen Umstände, die den schöpferischen Menschen zur künstlerischen Arbeit zwingen, um das, was ihn innerlich bedrängt, in Form zu fassen?
Dieser Sammelband vereinigt mehr als zwanzig Aufsätze des in den USA lehrenden Germanisten Dieter Sevin, die sich mit der deutschsprachigen Literatur des 20. Jahrhunderts beschäftigen. Im Zentrum stehen dabei vor allem Schriftsteller im Exil und in der DDR sowie literarische Werke, die in Umbruch- und Krisenzeiten geschrieben wurden. Neben namhaften Autoren wie Theodor Plievier, Hilde Domin, Christa Wolf und Christoph Hein geraten dabei auch unbekanntere Autoren und Texte in den Fokus des Interesses, die es wert sind, wiederentdeckt zu werden. Eine abschließende Beschäftigung mit literarischen Werken des 19. Jahrhunderts öffnet den Blick für Kontinuitäten und Diskontinuitäten dieses Themas.

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Why do writers continue to write in the most difficult of circumstances? What motivates an artist under personal threat and with little hope of publication to write nevertheless? Is it actually these precarious and even life-threatening circumstances which force creative personalities to create artistic works in order to give form to the factors which oppress them?
This volume brings together over twenty essays by the US-based Germanist Dieter Sevin on the theme of 20th-century German literature. The main emphasis is on writers of the exile period and in the GDR and on works written in times of upheaval and crisis. Alongside familiar names such as Theodor Plievier, Hilde Domin, Christa Wolf and Christoph Hein, lesser-known authors and texts, deserving of greater recognition, are also brought into focus. A final examination of 19th-century literary works gives insights into the continuities and discontinuities of this theme.