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Gideon Botsch (Hrsg.); Christoph Kopke (Hrsg.); Lars Rensmann (Hrsg.); Julius H. Schoeps (Hrsg.)
Politik des Hasses
Antisemitismus und radikale Rechte in Europa.

2010, 348 S., mit 5 Abb., Hardcover
Reihe: Haskala – Wissenschaftliche Abhandlungen, 44
ISBN: 978-3-487-14438-2
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Beschreibung
Fachgebiete

"Der Sammelband […] dokumentiert eindrucksvoll, dass Antisemitismus eine internationale Herausforderung bleibt." (Tribüne, 4.Q/2010, Johanna Holler)

"Aufgrund der in die Tiefe gehenden Inhalte der Beiträge eignet sich der Sammelband nicht nur für einen umfassenden Überblick, der auch für Laien interessant wäre, sondern empfiehlt sich vielmehr für Wissenschaftler und Studierende aus dem Forschungsdiskurs zu Antisemitismus und Rechtsextremismus." (www.perspektivraeume.uni-hannover.de)

"Als aktueller Zwischenstand zum Themenkomplex Rechtsradikalismus und Antisemitismus ist der Band derzeit von großer Bedeutung. Er zeigt die Heterogenität der Antisemitismus- und Rechtsradikalismusforschung auf, aber auch ihre Lücken und Schwächen. Die Summe der Beiträge bietet eine Fülle von Forschungsergebnissen und Thesen, die weiterentwickelt und überprüft werden können (müssen) und haben den Charakter eines 'Steinbruchs' bei Fortführungen." (Ulrich Klemm, DZOK 53/2010)

"Insgesamt bietet der Sammelband eine sehr gute Einführung ins Thema und einen guten Überblick über die antisemitisch "Politik des Hasses" (portal für politikwissenschaft, 13.10.10)

"Es handelt sich um ein überaus informatives Werk, dessen Inhalt aber weit über den in der Titelgebung gesetzten Schwerpunkt hinausgeht." (Armin Pfahl-Traughber, humanistischer pressedienst, http://hpd.de/node/10109)

„Der Hass ... war der einzige Inhalt ihrer Bewegung“ (Heinrich Mann, 1933).
Die rechtsradikalen Bewegungen in der deutschen und europäischen Geschichte kreisen um das Thema des Hasses – sie mobilisieren ihn nicht nur, um damit andere politische Inhalte zum Ausdruck zu bringen, sondern wollen ihren Hass unmittelbar in Politik übersetzen. Antisemitismus ist der gemeinsame Nenner, über den sich die verschiedenen Hassobjekte der radikalen Rechten brechen lassen. Ohne Einsicht in deren antisemitische Grundierung lässt sich Rechtsextremismusforschung nicht sinnvoll betreiben. Die im vorliegenden Band vereinigten 22 Studien beleuchten das Thema aus unterschiedlichen Perspektiven. Dabei werden Fächergrenzen bewusst überwunden, strenge epochale oder nationale Abgrenzungen überschritten, das interdisziplinäre Gespräch gesucht.
Mit Beiträgen von Hannah Ahlheim, Hans Berkessel, Christoph Busch, Hansjörg Buss, Ulrike Ehret, Alexander Friedmann, Malte Gebert, Timo-Christian Heger, Sascha Howind, Thomas Irmer, Olaf Kistenmacher, Hannes Ludyga, Magdalena Marsovszky, Michael Mayer, Christian Mentel, Samuel Salzborn, Matthias Schwerendt, Bernd Sommer, Julia Stegmann, Matthias Thorns, Andreas Umland, Felix Wiedemann und einem Vorwort der Herausgeber.

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“Hatred ... was the sole content of their movement” (Heinrich Mann)
Radical right-wing movements in German and European history revolve around the theme of hatred – they do not merely mobilise this emotion in order to give expression to different political ideas, but they seek to transform their hatred directly into politics. Anti-Semitism is the common denominator to which the different hate-objects of the radical right can be broken down. Without an insight into its anti-Semitic foundations, we cannot truly understand and study right-wing extremism. The 22 studies collected in this volume throw light on the topic from various perspectives, deliberately breaking disciplinary borders and overcoming strict chronological or national boundaries to seek an interdisciplinary dialogue.