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Bernd Krysmanski
Hogarth's Hidden Parts
Satiric Allusion, Erotic Wit, Blasphemous Bawdiness and Dark Humour in Eighteenth-Century English Art.

2010, XXX/514 S., mit 304 Abb., Hardcover
Reihe: Studien zur Kunstgeschichte, 186
ISBN: 978-3-487-14471-9
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Beschreibung
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"Die vielen Abbildungen und ihre höchst instruktive Erläuterung, die materialreichen Fußnoten, schließlich auch die umfangreiche Bibliographie sowie ein sorgfältig erstellter Index machen das angenehm lesbare und in der Hand liegende Buch zu einer Fundgrube für jeden, der mehr über die frivolen, obszönen und blasphemischen Aspekte der Kunst des 18. Jahrhunderts wissen möchte." (Till Kinzel, Germanisch-Romanische Monatsschrift)

"Krysmanski geht es nicht um erneute Ausbreitung längst akzeptierter Einsichten, an denen auch die neuere Literatur zu Hogarth so reich ist. Ziel ist die Aufweisung von Facetten, die geeignet sind, das Wesen seiner Arbeiten um eine neue Dimension der Erkenntnis zu erweitern, ohne dabei zugleich akzeptierte Urteile zu verwerfe. Differenzierung ist sein Anliegen, nicht Aufstand gegen Lehrmeinungen." (Joachim Müller, Marginalien, 222. Heft 2016/3)

Falls Sie William Hogarth für einen Moralisten halten, der sich karitativ für das Londoner Findelhaus engagierte und mithilfe von Bildsatiren ethische Werte zu vermitteln suchte – dann ist es höchste Zeit, dass sich die übliche Sicht ändert. Diese faszinierende, sorgfältig recherchierte und in vieler Hinsicht provozierende Studie enthält zahlreiche neue Erkenntnisse über Hogarth. Sie offenbart hinter der offiziellen Fassade einen anderen, bislang eher verborgenen, höchst unmoralischen englischen Künstler: einen fröhlichen Kneipengänger, Lüstling und boshaften Spaßvogel, der seine Zeitgenossen gnadenlos attackierte. Neben der Gestaltung satirischer Bilder und dem erfolgreichen Handel mit Kupferstichen gab sich Hogarth obszönen Vergnügungen hin, verkehrte mit Prostituierten, hatte vermutlich pädophile Neigungen und starb womöglich an den schleichenden Folgen der Syphilis. Der populäre Maler und Kupferstecher Hogarth präsentiert sich hier als ein Vertreter des schwarzen Humors, der vor allem sexuellen Zweideutigkeiten frönte und Bilder blasphemischen Inhalts schuf, die satirisch und unbarmherzig die „hohe“ religiöse Kunst verunglimpfen, um den vorherrschenden Geschmack des 18. Jahrhunderts für Kunstwerke im Stile der Alten Meister bloßzustellen. Dieses Buch wird dazu beitragen, Hogarth und seine Werke mit anderen Augen als bisher zu sehen.