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Felicitas Hundhausen (Hrsg.); Daniela Lülfing (Hrsg.); Wilfried Sühl-Strohmenger (Hrsg.)
100. Deutscher Bibliothekartag – Festschrift
Im Auftrag des Vereins Deutscher Bibliothekare (VDB) und des Berufsverbands Information Bibliothek (BIB) herausgegeben.

2011, 258 S., mit einigen s/w und vier farbigen Abb., Hardcover
ISBN: 978-3-487-14509-9
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Beschreibung
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"Das schwierige Unterfangen einer Festschrift zum 100. Jubiläum haben die Herausgeber/-innen gut gelöst und mit ihrer Auswahl einen lesenswerten Band zusammengestellt, der vom Olms Verlag professionell verlegt wurde und in ansprechender Aufmachung erhältlich ist." (Ewald Brahms, ZfBB 59/2012)

"Die Festschrift, so der Versuch eines abschließenden Urteils, ist dem Anlass angemessen: keine Jubelschrift und keine Lob AG auf Gegenseitigkeit, sondern eine eher nüchterne Bilanz, die Fehler der Vergangenheit nicht beschönigt, Erfolge gebührend würdigt und vorsichtig-optimistisch in die Zukunft blickt." (Peter Vodosek, in: Buch und Bibliothek, 63. Jg, Nr. 10, Okt. 2011)

Im Jahr 2011 trafen sich in Berlin zum 100. Mal Bibliothekare und Bibliothekarinnen aus allen Teilen Deutschlands, unter dem Motto „Bibliotheken für die Zukunft – Zukunft für die Bibliotheken“. Der Deutsche Bibliothekartag ist inzwischen zu einem der größten der bibliothekarischen Kongresse geworden, die weltweit veranstaltet werden. Als am 7. bis 8. Juni 1900 erstmals Bibliothekare in Marburg zu einem Bibliothekartag zusammenkamen, ahnte wohl niemand, welche Erfolgsgeschichte damals begann. Inzwischen wird der Bibliothekartag gemeinsam von den beiden Personalverbänden Deutschlands, dem Verein Deutscher Bibliothekare e. V. (VDB) und dem Berufsverband Information Bibliothek e. V. (BIB), in Kooperation mit dem Deutschen Bibliotheksverband e. V. (DBV) veranstaltet. Der Jubiläums-Bibliothekartag 2011 in Berlin ist Anlass, ausgewählte Kapitel der Geschichte des deutschen Bibliothekartages darzustellen.
Die Festschrift will an einigen Wendepunkten der deutschen Geschichte, aber auch der allgemeinen technischen und gesellschaftlichen Entwicklung, die Auswirkungen auf die fachlichen Schwerpunkte und den organisatorischen Ausbau des deutschen Bibliothekartages veranschaulichen. Dabei wird insbesondere folgenden Fragen nachgegangen:
Welchen Niederschlag hat die Entwicklung Deutschlands während der NS-Diktatur bzw. mit dem Neuanfang nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges auf den jeweiligen Bibliothekartagen gefunden?
Inwiefern wurden die Auf- und Umbruchsituation des Jahres 1968 und die Deutsche Wiedervereinigung in der Diskussion der Bibliothekartage berücksichtigt?
Welchen Einfluss hat die moderne Informationstechnik auf bibliothekarische Arbeitsprozesse ausgeübt?
Behandelt wird ebenfalls die mehr als 40 Jahre unter ganz anderen gesellschaftlichen Vorzeichen sich vollziehende berufsspezifische Kommunikation und bibliothekarische Fortbildung in der DDR. Zu einigen Themen der jüngeren Geschichte kommen auch Zeitzeugen zu Wort.