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Bibel
Die göttlichen Schriften vor den Zeiten des Messie Jesus
Der erste Theil worinnen Die Gesetze der Jisraelen enthalten sind nach einer freyen Übersetzung welche durch und durch mit Anmerkungen erläutert und bestätiget wird. 2 Bde.

Wertheim 1735 , Reprint: Hildesheim 2011. Mit einem Vorwort von Ursula Goldenbaum, XX/1.090 S., Leinen
Reihe: Christian Wolff, Gesammelte Werke, III. Abt.: MATERIALIEN UND DOKUMENTE, 128
ISBN: 978-3-487-14514-3
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Beschreibung
Fachgebiete

"(Es ist) unbedingt zu begrüßen, daß das seltene Buch mit der epochalen Übersetzung Schmidts auch in gedruckter und gebundener Form als Arbeitsmittel in den Bibliotheken vorhanden ist." (Till Kinzel, IFB, digitales Rezensionsorgan für Bibliothek und Wissenschaft)

"(E)in Schlüsseldokument der deutschen Aufklärung, mit dessen Nachdruck Ursula Goldenbaum - und auch der Verlag, der dieses wahrlich nicht bestsellertaugliche Buch in sein Programm aufgenommen hat - der Theologie- und Philosophiegeschichtsschreibung einen wichtigen Dienst erwiesen hat." (Winfried Schröder, Das achtzehnte Jahrhundert, Jg. 36, Heft 2/2012)

"Es ist dem Verlag und Ursula Goldenbaum nicht hoch genug anzurechnen, dieses zentrale Dokument der deutschen Aufklärung, das den Kern einer der wichtigsten Auseinandersetzungen des 18. Jahrhunderts bildet, in all seiner Pracht, mit all den aufwändigen Kupferstichen im schön gesetzten Text von 1735 der Öffentlichkeit nach mehr als 275 Jahren erneut vorzulegen (…) Und die konzise Einleitung Goldenbaums ist geeignet, auch Neulinge in eine entscheidende, wenngleich fast vergessene Materie der deutschen Aufklärung zu führen." (Cord-Friedrich Berghahn, Germanisch-Romanische Monatsschrift, Neue folge, Bd. 62, Heft 2/2012)

Die Übersetzung der Bibel stammt von dem bekennenden Wolffianer Johann Lorenz Schmidt und wurde bald als 'Wertheimer Bibel' - benannt nach ihrem Druckort - bekannt. Diese Übersetzung, insbesondere der Pentateuch, hat in den Jahren von 1735 bis 1739 eine der ausgedehntesten, heftigsten und theoretisch einflußreichsten öffentlichen Debatten im protestantischen Raum des Alten Reiches und darüber hinaus im deutschsprachigen Raum verursacht, die auch darum bemüht war, den theoretischen notwendigen Zusammenhang zwischen Wolffs Philosophie und der neuen Bibelübersetzung nachzuweisen, um mit dem Verbot der Bibelübersetzung auch ein Verbot der Wolffschen Philosophie zu erreichen.