Programm
eBooks
Service
Über den Verlag


Mark H. Gelber (Hrsg.); Anna-Dorothea Ludewig (Hrsg.)
Stefan Zweig und Europa

2011, 240 S., mit 1 Abb., Hardcover
Reihe: Haskala – Wissenschaftliche Abhandlungen, 48
ISBN: 978-3-487-14718-5
Lieferbar!

48,00 EUR
(Preis inkl. Umsatzsteuer zzgl. Versandkosten)
Lieferzeit beträgt innerhalb Deutschlands bis zu 7 Arbeitstage / außerhalb Deutschlands bis zu 14 Arbeitstage


 

Beschreibung
Fachgebiete

"'Stefan Zweig und Europa' offers a well-balanced overview of the various ways in which this author's work and life intersect with the idea of Europe. It will be of value to Zweig scholars as well as to those working in the renewed political-philosophical debate over European identity, a debate from which Zweig's works have thus far been strikingly absent." (Birger Vanwesenbeeck, Journal of Austrian Studies 46.1)

Stefan Zweig war einer der produktivsten und auch erfolgreichsten europäischen Literaten des 20. Jahrhunderts. Die Wahrnehmung seiner Texte ging weit über den deutschsprachigen Raum hinaus, so wurden seine Bücher in mehr als 50 Sprachen übersetzt und erreichten eine imposante Anzahl von Auflagen. Stefan Zweig war Intellektueller und Kosmopolit und damit ein Symbol nicht nur für das ‚alte Österreich’, sondern auch für das ‚alte Europa’. Als Jude und Pazifist, Europäer und Weltbürger wurde er in den Jahren nach dem Zweiten Weltkrieg weder in seinem Heimatland Österreich noch in Deutschland besonders geschätzt. Den Bemühungen einzelner Verehrer ist es zu verdanken, dass Leben und Werk Stefan Zweigs wieder sichtbar geworden sind und inzwischen im Zentrum wissenschaftlichen und auch bildungsbürgerlichen Interesses stehen. Dieser Band ist im Zusammenhang mit den vielfältigen Reflexionen über Stefan Zweig zu verstehen, die in den letzten Jahren erfolgt sind. Anknüpfend an eine Tagung in Berlin stellen die Beiträge explizit den europäischen Gedanken in den Vordergrund, der sich im Leben und Werk von Stefan Zweig spiegelt und hier auf verschiedenen Ebenen untersucht wird.

***

Stefan Zweig was one of the most productive and successful literary figures of the years between the First and Second World Wars. His texts were appreciated far beyond the German-speaking countries and translated into more than 50 languages as well as going through an impressive number of editions. Zweig was an intellectual and a cosmopolitan, a symbol not only of the “old Austria” but of the “old Europe”. As a Jew and a pacifist, a European and a citizen of the world he was underappreciated both in his native Austria and in Germany in the years after the Second World War. It is due to the efforts of individual admirers that Stefan Zweig’s life and work have become visible again and are once more attracting attention among academics and educated readers. This volume is to be viewed in the context of the many reflections on Zweig which have appeared in recent years. The essays, based on contributions to a conference in Berlin, explicitly place the idea of Europe in the foreground, a concept which is reflected in Zweig’s life and work and is examined here on various levels.