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Michael Gehler (Hrsg.); Hinnerk Meyer (Hrsg.)
Deutschland, der Westen und der europäische Parlamentarismus
Hildesheimer Europagespräche I.

2012, 475 S.
Reihe: Historische Europa-Studien – Geschichte in Erfahrung, Gegenwart und Zukunft, 5
ISBN: 978-3-487-14693-5
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Beschreibung
Fachgebiete

"Es gilt zu betonen: Jeder der Beiträge ist es wert, gedruckt zu werden (…) Der Band erhält eine Fülle von wunderbaren Passagen, die wichtige Hintergrundinformationen bereithalten, aber auch Emotionen und subjektive Handlungen verständlich machen (…) Besonders hervorzuheben ist die kenntnisreiche und geschickte Interviewmethode Gehlers und seiner Kollegen, die die Gesprächspartner durch Nachfragen und kommentierende Ergänzungen zu substanziellen Aussagen bewegt." (Tobias Kaiser, Zeitschrift für Geschichtswissenschaft 6/2014)

Die öffentliche Vortragsreihe „Europagespräche“ des Instituts für Geschichte der Stiftung Universität Hildesheim hat sich seit ihrem Start im Wintersemester 2006/07 zu einem festen Bestandteil der Hildesheimer Forschungs- und Wissenschaftslandschaft entwickelt. Diplomaten, Politiker, Praktiker sowie Wissenschaftler aus den verschiedensten Disziplinen tragen seither mit ihren Vorträgen zu einem besseren Europa- bzw. Integrationsverständnis bei und machen das europäische Einigungsprojekt erfahrbar. Der vorliegende Band, der den Auftakt einer fortlaufenden Reihe bildet, befasst sich mit den Themenschwerpunkten:
- Deutschland in innerer und äußerer Verantwortung von Geschichte und Gegenwart,
- Erinnerungen eines Kommissionspräsidenten und die Sicht des zukunftsorientierten Zeithistorikers,
- Europäischer Parlamentarismus in historischer Erfahrung .
Es geht um die Zeitspanne vom Niedergang und Scheitern der parlamentarischen Demokratie in Deutschland bis zu ihrer Reetablierung und Institutionalisierung auf europäischer Ebene. Die Beiträge und Interviews sind historische Bausteine für ein besseres Verständnis von zeitgenössischen Akteuren, Beobachtern, Experten und Gestaltern historischer Entwicklungen Europas.
Zu Wort kommen u.a. der renommirte Historiker Fritz Stern, der Deutschland- und Sicherheitsexperte Bundesminister a.D. Egon Bahr, Luxemburgs ehemaliger Ministerpräsident und EU-Kommissionspräsident Jacques Santer (1995-1999) sowie ausgewählte Europa-Parlamentarierinnen und EU-Parlamentspräsident Klaus Hänsch (1994-1997).