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Ute Utech
Rufname und soziale Herkunft
Studien zur schichtenspezifischen Vornamenvergabe in Deutschland.

2011, XXX/303 S., mit zahlreichen, z.T. farbigen Abb. und einer CD.
Reihe: Germanistische Linguistik - Monographien, 25
ISBN: 978-3-487-14575-4
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978-3-487-40004-4
 

Beschreibung
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"Insgesamt sieht die Rezensentin in der vorliegenden Monographie einen wertvollen, innovativen Beitrag zur Sozioonomastik, der vor allem durch den klaren Untersuchungsaufbau sowie den reflektierten, durchsichtigen und fundierten Umgang mit dem großen Namenkorpus überzeugt und damit einmal mehr die Ergiebigkeit derartiger Erhebungen innerhalb der Onomastik beweist. Zur Präzision der Analyse passt die der wohltuend schnörkellosen und klaren sprachlichen Darbietung, sodass der Arbeit auch in dieser Hinsicht Nachfolger zu wünschen sind." (Petra Ewald, Beiträge zur Namensforschung, Bd. 47, Heft 3/2012)

Es ist "eine sozioonomastische Untersuchung vorzustellen, wie sie hinsichtlich Datenmenge, Aspektreichtum und statistischer Fundierung bislang noch nicht vorgelegt worden ist (…) (Es) steht außer Zweifel, dass Ute Utech für sich in Anspruch nehmen darf, eine solide, innovative Arbeit vorgelegt zu haben, deren Bedeutung über die einzelnen Ergebnisse hinaus nicht zuletzt darin besteht, neue Fragen gestellt und künftigen Untersuchungen vielerlei Anregungen vermittelt zu haben." (Volkmar Hellfritzsch, Zeitschrift für Dialektologie und Linguistik, LXXXIX, Heft 1(2012)

Ein Personenname kennzeichnet den einzelnen Menschen und gibt ihm eine ureigene Individualität. Hierbei ist wiederum der Ruf- bzw. Vorname von großer Bedeutung, da er von den Eltern frei wählbar ist.
Die Rufnamenwahl als gedanklicher Prozess unterliegt jedoch verschiedenen Kriterien, welche die Entscheidung für oder gegen einen Namen beeinflussen. Jede Namenwahl drückt die Einstellung eines Namengebers aus, die durch gesellschaftliche Einflüsse mehr oder weniger stark gelenkt wird. Vor allem das direkte soziale Umfeld bestimmt, welche Kriterien für die Rufnamenvergabe als richtig erachtet werden.
Dem Bereich der Sozioonomastik wurden bisher nur wenige Monographien gewidmet. Vor diesem Hintergrund beschäftigt sich die vorliegende Arbeit mit dem Phänomen der Namenvergabe und den damit verbundenen Auswahlkriterien. Untersucht wird anhand von diversen Quelltexten und einer umfassenden Datenbasis, ob in verschiedenen sozialen Gruppierungen (Ständen, Klassen oder Schichten) zu unterschiedlichen Zeiten bestimmte Rufnamenpräferenzen vorhanden sind.