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Hartmut E. H. Lenk (Hrsg.); Stephan Stein (Hrsg.)
Phraseologismen in Textsorten

2011, 308 S., mit 26 Abb.
Reihe: Germanistische Linguistik, 211-212/2011
ISBN: 978-3-487-14623-2
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Beschreibung
Fachgebiete

"Was den […] Band ,Phraseologismen als Textsorten' betrifft, so ist er ein Musterbeispiel der modernen Phraseologieforschung und wird zweifelsohne große Beachtung finden. Dank also den beiden Herausgebern, den Autoren und dem Georg Olms Verlag für diesen so reichhaltigen Sammelband zu Phraseologismen in verschiedenen Textsorten." (Wolfgang Mieder, Neuphilologische Mitteilungen, Jg. 114/2013, Heft 3)

"Die hier vorgelegten fundierten Detailergebnisse stellen einen wichtigen Beitrag dar auf dem Wege zu einer Zusammenschau, d.h. systematischen Korrelation zwischen Phrasemtypen und einzelnen Text- und Gesprächssorten. Sie liefern mannigfaltige Anregungen und konkrete Anknüpfungspunkte für weitere Untersuchungen im Rahmen eines umfangreichen Forschungsprogramms." (Barbara Wotjak, Deutsch als Fremdsprache, 1. Quartal 2013, Heft 1)

In welcher Form, an welchen Stellen, in welcher Häufigkeit und in welcher (textuellen) Funktion greifen Textproduzenten auf Phraseologismen zurück, um ihre jeweiligen Handlungsziele zu erreichen? Auf diese Fragen im Überschneidungsbereich zwischen Phraseologieforschung und Text bzw. Textsortenlinguistik liefern die Beiträge des Sammelbandes aus unterschiedlichen Perspektiven detaillierte Antworten. Zum einen wird in grundlegender Weise der Zusammenhang zwischen Phraseologie und Textbildung, Textstilistik sowie Textproduktion behandelt. Zum anderen wird die Verwendung von Phraseologismen in verschiedenen Text- und Gesprächssorten bzw. Kommunikationsbereichen (Politikerporträt, Sportberichterstattung, professionelle und Laien-Rezension, Wissenschaftssprache, Internetforen, Kaufgespräch, Hörfunkwerbung, Kinderbuchklassiker, Comic, Popmusik) empirisch detailliert untersucht.
Der Band, der Beiträge von Inlands- und von Auslandsgermanisten vereint, trägt damit insgesamt dazu bei, die Rolle von Phraseologismen in verschiedenen Bereichen des Sprachgebrauchs herauszuarbeiten und ihre Leistung als textstilistisches und textkonstitutives, unter Umständen auch textsortenprägendes Mittel zu bestimmen.