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Jeremias Gotthelf
Historisch-kritische Gesamtausgabe (HKG)
Herausgegeben von Barbara Mahlmann-Bauer und Christian von Zimmermann. Abteilung D: Neuer Berner-Kalender. Band 2: Neuer Berner-Kalender 1840-1845. Nachdruck der Jahrgänge 1840-1845. Herausgegeben von Christian von Zimmermann, Thomas Richter und Irene Keller.

Bern 1839-1844 , Reprint: Hildesheim 2012, 508 S., mit 175 Abb., Leinen
ISBN: 978-3-487-14602-7
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Ergänzungen
Beschreibung
Fachgebiete

Wissenschaftlicher Beirat: Prof. Dr. Rudolf Dellsperger, Bern, Präsident; Prof. Dr. Konrad Feilchenfeldt, München; Prof. Dr. Fritz Osterwalder, Bern; Prof. Dr. Heinrich Richard Schmidt, Bern; PD Dr. Irmgard Wirtz, Bern.

Die Edition der Kalenderschriften von Jeremias Gotthelf umfasst die von ihm geschriebenen und redigierten Quarthefte des Neuen Berner-Kalenders auf die Jahre 1840–1845. Zu den Texten des Neuen Berner-Kalenders gibt es umfangreiche handschriftliche Materialien, aber in keinem Fall eine unmittelbare Druckvorlage. Einige der Texte wie etwa „Der bekehrte Mordiofuhrmann“ oder „Das gelbe Vögelein und das arme Margrithli“ (beide aus dem NBK 1840) sind später von Gotthelf an anderem Ort in überarbeiteter Form publiziert worden. Eine eigene Sammlung seiner Kalendergeschichten im Sinn eines ‚Schatzkästlein’, wie es Johann Peter Hebel oder Berthold Auerbach herausgegeben haben, plante Gotthelf nicht. Erstmals werden in der vorliegenden Edition vollständig die Kalenderfassungen, die Vorarbeiten und späteren Bearbeitungen der Texte wiedergegeben. Durch die beigefügten vollständigen Faksimiles sämtlicher Kalenderjahrgänge wird auch die mediale Einheit des Kalenders in der Edition bewahrt. Die umfassende Kommentierung offenbart auch eine Grundfunktion, die Gotthelf dem Kalender besonders in seinen ausführlichen Jahresrückblicken zuwies: als ein kritischer Beobachter die Tagespresse zu verfolgen und die Kalenderrezipienten zu mündigen Gliedern der Republik zu erziehen.
Die Edition macht nicht nur die in allen Teilen des Kalenders wirksame Gestaltungsabsicht des Redakteurs Jeremias Gotthelf sichtbar, sondern stellt auch überhaupt die erste Historisch-kritische Edition eines Volkskalenders dar und ermöglicht so Einblicke in die Publizistik der Volksbildung.