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Jan Philipp Sprick
Die Sequenz in der deutschen Musiktheorie um 1900

2012, X/238 S., mit 85 Abb. und Notenbeispielen., Englische Broschur
Reihe: Studien zur Geschichte der Musiktheorie, 9
ISBN: 978-3-487-14830-4
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Beschreibung
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Es gibt kaum ein musikalisches Phänomen, dessen Rezeption durch einen ähnlich engen Konnex zwischen satztechnisch-strukturellen Aspekten und ästhetischen Werturteilen gekennzeichnet ist, wie das der Sequenz. Mehrere Entwicklungen lassen es besonders ergiebig erscheinen, die Jahre zwischen 1870 und 1925 zum zentralen Zeitraum einer theoriegeschichtlichen Untersuchung der Sequenz zu machen: Mit Riemanns Funktionstheorie bildet sich eines der bis heute wirkmächtigsten theoretischen Paradigmen des 19. Jahrhunderts heraus. Daneben entsteht eine unüberschaubare Fülle von Publikationen zur praktischen Harmonielehre. Schließlich führen neue analytische Ansätze nach 1900 zu einem Wandel der ästhetischen Bewertung. Gerade jene Aspekte der Sequenz, die von der Musiktheorie des späten 19. Jahrhunderts als problematisch angesprochen wurden, werden nun zu zentralen Bezugspunkten einer neuen, auf die zeitgenössische Kompositionspraxis gerichteten Musiktheorie und -ästhetik: Das zunächst unscheinbare Phänomen 'Sequenz' erweist sich in der Zusammenschau als paradigmatischer Gegenstand der Theoriegeschichtsschreibung.