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Andreas Nolte ; Wolfgang Mieder
"Zu meiner Hölle will ich den Weg mit guten Sprüchen pflastern". Friedrich Nietzsches sprichwörtliche Sprache
Mit einem vollständigen Register der sprichwörtlichen und redensartlichen Belege im Werk des Autors.

2012, 495 S.
Reihe: Germanistische Texte und Studien, 87
ISBN: 978-3-487-14777-2
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Beschreibung
Fachgebiete

"Das Buch bietet eine eindringliche, gut lesbare Einführung in ein bisher von der Nietzsche-Forschung vernachlässigtes Arbeitsfeld." (Sandro M. Moraldo, Germanistik, 2013, Band 54, Heft 1-2)

Dieses Buch enthält ein vollständiges Register aller Sprichwörter und sprichwörtlichen Redensarten, die Friedrich Nietzsche in seinem umfangreichen Gesamtwerk verwendet hat. Die über 5.000 kontextualisierten Einzelbelege weisen Nietzsche als einen der zweifellos kreativsten und ausdrucksreichsten Schriftsteller deutscher Sprache aus.

In einer erhellenden einleitenden Interpretation stellen die Autoren Andreas Nolte und Wolfgang Mieder anhand zahlreicher Originalzitate überzeugend dar, welch bedeutende stilistische und gehaltliche Rolle die sprichwörtliche Sprache in Nietzsches philosophischen Schriften, Aphorismen, Gedichten, Prosatexten und Briefen spielt. Seine ambivalente Haltung gegenüber der formelhaften Volkssprache, in der sich Nietzsches Denken zuweilen auf traditionelle, doch häufiger auf innovative Weise manifestiert, hat er in einem Gedicht konzise beschrieben:

Das Sprüchwort spricht.
Scharf und milde, grob und fein,
Vertraut und seltsam, schmutzig und rein,
Der Narren und Weisen Stelldichein:
Dieses Alles bin ich, will ich sein,
Taube zugleich, Schlange und Schwein!