Programm
Service
Über den Verlag


C[hristoph] Meiners
Geschichte der Ungleichheit der Stände unter den vornehmsten Europäischen Völkern
2 Bände.

Hannover 1792 , Reprint: Hildesheim 2013. Mit einer Einleitung herausgegeben von Hans Erich Bödeker., LVII/650 S., Leinen
Reihe: Historia Scientiarum
ISBN: 978-3-487-14809-0
Lieferbar!

236,00 EUR
(Preis inkl. Umsatzsteuer zzgl. Versandkosten)
Lieferzeit beträgt innerhalb Deutschlands bis zu 7 Arbeitstage / außerhalb Deutschlands bis zu 14 Arbeitstage


 

Beschreibung
Fachgebiete

Christoph Meiners (1747-1810), Professor für Philosophie an der Göttinger Universität, war ein populärer, gelehrter Schriftsteller, dessen Schriften kontrovers diskutiert wurden.
1792 griff er mit seiner vielgelesenen zweibändigen Geschichte der Ungleichheit der Stände in den vornehmsten Europäischen Völkern mit dem Anspruch auf Unparteilichkeit in die vielgestaltigen zeitgenössischen Diskussionen über die Berechtigung der privilegierten Stellung des Adels, über deren Ursachen und Gründe sowie deren gesellschaftlichen Konsequenzen ein. Die Erfahrung der Französischen Revolution und ihrer Auswirkungen hatten Meiners zu dieser politischen Stellungnahme gegen die zeitgenössischen Versuche der Verwirklichung der rechtlichen und staatbürgerlichen Gleichheit vor dem Gesetz herausgefordert.

Meiners‘ Geschichte der Ungleichheit repräsentiert zum einen eine Variante der aufklärerischen Verwissenschaftlichung der Geschichtsschreibung, manifestiert zum anderen einen Versuch, die These der menschlichen Ungleichheit und daraus folgend der rechtlich Ungleichheit historisch zu begründen, und dokumentiert schließlich zentrale Elemente seiner Kritik an Jean–Jacques Rousseau.