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Matthias Bollmeyer
Lateinisches Welfenland
Eine literaturgeschichtliche Kartographie zur lateinischen Gelegenheitsdichtung im Herzogtum Braunschweig-Lüneburg im 16. und 17. Jahrhundert.

2014, 699 S., mit 9 Abb. und zahlreichen Diagrammen, Paperback
Reihe: Noctes Neolatinae, 20
ISBN: 978-3-487-15113-7
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Beschreibung
Fachgebiete

"Die sorgfältige biographische und regionale Erfassung der Gedichte, die durch ein umfangreiches Namensverzeichnis und ein Ortsregister komplettiert wird, macht aus diesem Werk eine wertvolle Fundgrube für prosopographische, orts- und institutionsgeschichtliche Recherchen, z. B. zu den Bildungseinrichtungen im Herzogtum. (…) Es ist Bollmeyers Verdienst, die für das Welfenland weitgehend vergessene lateinische Gelegenheitsdichtung für die weitere Forschung 'zugänglich' gemacht zu haben - im besten Sinne des Wortes. (Gunther Schendel, Jahrbuch der Gesellschaft für niedersächsische Kirchengeschichte 112/2014)

"In seiner Studie hat Bollmeyer in vorbildlicher Weise anhand der Gelegenheitsdichtung das gelehrte Kulturleben im welfischen Territorium in der frühen Neuzeit erschlossen und für Frühneuzeitforscher, aber auch für Genealogen und Heimatkundler Impulse gegeben und die Grundlage zu weiteren Forschungen gelegt." (Monika Rener, Niedersächsisches Jahrbuch für Landesgeschichte 87/2015)

"Mit der Präsentation einer beeindruckenden Masse an lateinischer Gelegenheitsdichtung bietet B.s Arbeit eine breite Basis für die weitere Forschung (Christine Mundhenk, Braunschweigisches Jahrbuch für Landesgeschichte, Bd. 96/2015)

Innerhalb des Herzogtums Braunschweig-Lüneburg entwickelte sich im 16. und 17. Jahrhundert in zunehmendem Maße kulturelle Aktivität, die ihren Ausdruck in gebildeter lateinischer Gelegenheitsdichtung fand. Die Zentren der Literaturproduktion waren dabei in besonderem Maße die Lateinschulen, die Kirchengemeinden und die Academia Iulia in Helmstedt.
In einigen Städten und Regionen bildeten sich oftmals stabile, regelrechte Personenzirkel von Verfassern und Widmungsempfängern heraus, die sich zu verschiedenen Anlässen gegenseitig lateinische Gelegenheitsgedichte widmeten. Diese Personenzirkel in ihrem sozialen Umfeld aufzuzeigen, in Bezug auf ihre Interaktion zu rekonstruieren und prosopographisch, biographisch wie auch genealogisch zu erschließen, ist ebenso das Anliegen der vorliegenden Untersuchung wie die bibliographische und literaturwissenschaftliche Erschließung der nachweisbaren überlieferten lateinischen Dichtung aus den welfischen Territorien.