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Giuliano Gasparri
Étienne Chauvin (1640-1725) and his Lexicon philosophicum

2016, 267 S., Paperback
Reihe: Europaea Memoria, Reihe I: Studien, 116
ISBN: 978-3-487-15434-3
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978-3-487-42181-0
 

Beschreibung
Fachgebiete

Von Walchs Philosophischem Lexicon bis Zedlers Universal-Lexicon, von Diderots und D’Alemberts Encyclopédie bis zur Encyclopaedia Britannica: alle bedeutenden frühmodernen Wörterbücher und Enzyklopädien haben sich ziemlich viele Definitionen angeeignet, die der hugenottische Gelehrte Étienne Chauvin (1640 – 1725) in den beiden Ausgaben seines Lexicon philosophicum (1692 und 1713) bereits formuliert hatte. Chauvin verglich als erster die scholastische Tradition mit den Theorien der neuen Denker wie Descartes, Gassendi und deren Anhänger. Sein Werk befasst sich ausführlich mit der Naturphilosophie und beschreibt naturwissenschaftliche Instrumente und Experimente. Erstaunlicherweise sind der komplexe Aufbau, die Quellen und die Nachwirkung von Chauvins Wörterbuch noch nie gründlich untersucht worden.
Die vorliegende umfassende Studie über die Geschichte der philosophischen Terminologie und Ideen wirft ein helles Licht auf die „République des lettres“ zwischen dem Ende des 17. und dem Anfang des 18. Jahrhunderts. Sie behandelt Metaphysik, Logik, Ethik und anthropologische Themen sowie den Widerstreit zwischen alten und neuen Ansichten über die Natur.

---STIMMEN ZUM BUCH---

„Das Buch selbst bietet aber einen wichtigen Beitrag zur Aufklärungs- und Philosophie- bzw. Wissenschaftsgeschichte der Frühaufklärung sowie der Bildungsgeschichte Preußens. […]
[Das Buch] bietet als solches auch aufschlußreiche Bausteine für das Projekt eines Vokabulars der europäischen Philosophien, dem man sich eben auch durch das Studium einschlägiger Lemmata alter Lexika nähern kann.“ (Till Kinzel, Informationsmittel (IFB), März 2017)