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Clara Schumann. Musik als Lebensform
Neue Quellen - Andere Schreibweisen. Mit einem Werkverzeichnis von Joachim Draheim.

Zweite, revidierte Auflage 2019, 431 S., mit 65 Abb., Hardcover
ISBN: 978-3-487-08620-0
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Beschreibung
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Geboren in Leipzig am 13. 9. 1819, wurde sie ab dem fünften Lebensjahr von ihrem Vater, dem Instrumentenhändler und Klavierpädagogen Friedrich Wieck, zur erfolgreichsten Pianistin ihrer Zeit ausgebildet. Die Schaffens- und Lebensgemeinschaft von Clara und Robert Schumann ist legendär. Clara Schumann besitzt ikonischen Status, wie nicht zuletzt ihr Abbild auf dem 100 DM-Schein anlässlich ihres 100. Todestages 1996 bezeugte.
In den letzten Jahren ist durch die Schumann-Briefausgabe umfangreiches weitgehend unbekanntes Quellenmaterial erschlossen worden. Es erlaubt einen neuen Blick auf das familiäre, künstlerische und soziale Netz, das sich Clara Schumann im Laufe ihrer einzigartigen Karriere aufgebaut hat und von dem sie getragen wurde – Personen wie ihre bisher weitgehend unbekannte Mutter, Marianne Bargiel, ihr wichtigster künstlerischer Partner, Joseph Joachim, die Familie Mendelssohn sowie die Kinder und die Schülerinnen stehen dafür. Welche Konsequenzen für die Darstellung der Biographie und der künstlerischen Arbeit von Clara Schumann erwachsen aus diesem neuen Wissen?

- Für Generationen wirkte Clara Schumann stilprägend durch die Art ihres Klavierspiels und durch die Kunst ihrer Programmzusammenstellung.
- Ihre Kompositionen sind ediert und auf Tonträgern verfügbar.

Die Autorin Professor Dr. Beatrix Borchard, Musikwissenschaftlerin, ist eine der führenden Clara Schumann Forscherinnen.

„Beatrix Borchard legt ihrem Buch einen Begriff von Musik als sozialem oder kulturellem Handeln zugrunde (…) Dass diese methodischen Überlegungen hier einhergehen mit plastischen Erzählungen, die Mühe der Reflexion also am konkreten Beispiel eingelöst wird, macht dieses gelungene, schön zu lesende Buch so anregend.“
(Jan Brachmann, FAZ, 12.9.2019)

"Von der Musikwissenschaftlerin Beatrix Borchard stammt auch das interessanteste Porträt der Künstlerin zum Jubiläumsjahr. (…) Für Clara Schumann, sagt Borchard, sei Musik vor allem eine zwischenmenschliche Begegnung gewesen. Das multiperspektivische Umkreisen der Figur im Buch legitimiert sich somit aus der Person selbst." (Sinem Kilic, DIE ZEIT, 21.11.2019)