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Stefan Knoch
Sklaven und Freigelassene in der lateinischen Deklamation
Ein Beitrag zur römischen Mentalitätsgeschichte

2018, 226 S., Ebook
Reihe: Sklaverei – Knechtschaft – Zwangsarbeit, 19
E-Book
ISBN: 978-3-487-42252-7
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Buch
978-3-487-15728-3
 

Beschreibung
Fachgebiete

Als wesentlicher Teil der Ausbildung des römischen Nachwuchses und prägendes Element der römischen Gesellschaft überhaupt sind die lateinischen Deklamationen eine erstrangige Quelle zur Mentalitätsgeschichte Roms von der Republik bis in die späte Kaiserzeit. Erstmalig werden hier die Sammlungen von Seneca dem Älteren und Calpurnius Flaccus sowie die sogenannten kleineren und größeren Deklamationen systematisch daraufhin untersucht, welches Bild sie von Sklaven und Freigelassenen zeichnen. Es geht in dieser Untersuchung somit nicht um die Frage nach der Lebenswirklichkeit von Sklaven und Freigelassenen, sondern darum, welche Meinungen und Vorurteile der Oberschicht bezüglich dieser beiden Bevölkerungsgruppen die Deklamationen erkennen lassen. Die dabei gewonnenen, zum Teil durchaus überraschenden Erkenntnisse betreffen nicht nur das Verhältnis zwischen Freien, Freigelassenen und Sklaven, sondern ganz allgemein die Mechanismen und Beziehungen innerhalb der römischen Gesellschaft und die zentrale Rolle, die die Deklamationen dabei spielten.