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Libanius
Concordantiae in Libanium, Pars Quarta
Vol. I. Tabulae in epistulas et orationes. Conscripsit Dietmar Najock.

Hildesheim 1996, XLVI/894 S., Leinen
Reihe: Alpha-Omega, Reihe A, L
ISBN: 978-3-487-10132-3
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Beschreibung
Fachgebiete

Die Briefe und Reden des Libanios, meist gut datiert, sind ein einzigartiges Feld für sprach- und stilstatistische Untersuchungen: Die zeitliche Fluktuation des Vokabulars, die unterschiedliche Wortwahl in den Gattungen Brief und Rede, in verschiedenen Redegattungen und sogar bei verschiedenen Briefadressaten, all das wird anhand von Tabellen und Diagrammen vorgeführt. Enthalten sind ferner Vergleiche des Vokabularreichtums in den Reden und verschiedenen Briefgruppen, Tests von häufigen Wörtern und Wortarten auf gleichmäßige Verteilung (mit
Residuen-Analyse) und Tests der Alliterations-Häufigkeit auf Zufälligkeit (Alliterations-Tripel). So werden exemplarisch die Möglichkeiten der sprachstatistischen Erschließung eines antiken Autors aufgezeigt.

Der Rhetor Libanios gehört zu den wichtigsten Autoren der griechischen Spätantike, einerseits als der Schriftsteller, dessen luzider und lebendiger Briefstil ein Jahrtausend hindurch der gebildeten Schicht des byzantinischen Reiches als verbindliches Muster galt, zum anderen aber als eine unschätzbare Quelle für die
Erforschung des geistigen und sozialen Wandels am Ende des klassischen Altertums. Die schnell wachsende Zahl einschlägiger Publikationen dokumentiert das breite Interesse der Wissenschaft an einem Autor, zu dessen Verständnis erst gegen Ende des vergangenen Jahrhunderts die Grundlagen gelegt wurden. Die Libanios-Konkordanz wird für die weitere Erforschung des Autors ein unverzichtbares Hilfsmittel sein.