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Friedrich Hornemann
Friedrich Hornemanns Tagebuch seiner Reise von Cairo nach Murzuck
der Hauptstadt des Königreichs Fessan in Afrika in den Jahren 1797 und 1798 aus der Teutschen Handschrift desselben herausgegeben von Carl König.

Weimar 1802 , Reprint: Hildesheim 1997. Mit einer Einleitung von Erich Heinemann, XLVIII/XXX/240 S., mit Karten und Kupfern., Leinen mit Schutzumschlag
Reihe: Veröffentlichungen des Landschaftsverbandes Hildesheim, 8
ISBN: 978-3-487-10272-6
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Ergänzungen
Fachgebiete

Anhang I: Bemerkungen über Fr. Hornemanns Beschreibung des Siwah-Landes und seiner Alterthümer von Sir William Young (S. 92-116); Nachschrift: Nachschrift Fr. Hornemann's fernere Schicksale beteffend (S. 117-123); Einige Nachrichten über das Innere des nördlichen Afrika von Fr. Hornemann (S. 124-144); Geographische Erläuterungen des Hornemannschen Reiselaufes von Major Rennell (S. 145-234); Bemerkungen über die Sprache der Siwaher von Wilhelm Marsden (S. 235-240.)

Friedrich Konrad Hornemann aus Hildesheim war der erste deutsche Afrikaforscher. Noch vor Rohlfs, Barth und Nachtigal durchquerte er zwischen 1798 und 1801 weite Teile Nord- und Zentralafrikas. Es war die Tragik seines Lebens, daß er die Erkenntnisse und
Erfahrungen des letzten Teiles seiner Reise, die ihn in das Gebiet des Tschadsees und des unteren Nils führte, der Mitwelt nicht mehr übermitteln konnte. Sein Los war es, sich damit zu begnügen, "Schrittmacher" zu sein und Wege zu gehen, bevor andere sie gingen. Er hat das Wissen über Afrika erweitert, die geographischen Bestimmungen des nördlichen Teils präzisiert und geholfen, die weißen Stellen auf der Landkarte zu tilgen. Es lag nicht in seiner Absicht, Europa neue Märkte zu erschließen und Wege zu neuen Rohstoffen zu öffnen. In ihm schlug das Herz des Forschers; nur um die Erforschung unentdeckter, unbekannter
Gebiete ging es ihm. Deutsche, Engländer, Franzosen, die damals in das Land der glühenden Sonne zogen, kamen nicht als Eroberer, nicht als Kolonialherren. Sie suchten die Verständigung und die Gemeinsamkeit, die alle Weltbewohner miteinander verbindet.