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Johann Konrad Dannhauer
Idea boni Disputatoris et malitiosi Sophistae, exhibens artificium, non solum rite et strategematicè disputandi

Straßburg 1656 , Reprint: Hildesheim 2010. Mit einer Einleitung herausgegeben von Walter Sparn. Unter Mitwirkung von Heiner Kücherer, Stephan Meier-Oeser und Markus Matthias., LXXVI/384 S., Leinen
Reihe: Historia Scientiarum
ISBN: 978-3-487-12525-1
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Beschreibung
Fachgebiete

Johann Konrad Dannhauer (1603–1666) gehört zu den Repräsentanten der reichsstädtisch-protestantischen Universität Straßburg und der dort gepflegten Wissenschaftlichkeit, die den zeitgenössischen Schularistotelismus vor allem um die Historie ergänzte und der Ethik, speziell der Politik besondere Aufmerksamkeit widmete. Als Philosoph bearbeitete Dannhauer alle Disziplinen außer der Metaphysik; das Schwergewicht lag auf der Rhetorik und der Logik einschließlich ihrer disputatorischen Praxis, sowie auf der Hermeneutik, die Dannhauer erstmals als allgemeine Verstehenslehre entwarf. Als Theologe war er vor allem für die Vermittlung lutherischer und puritanischer Traditionen wichtig; nicht zufällig ist er der Lehrer des Begründers des (lutherischen) Pietismus, Ph. J. Spener. Die theologischen Werke, wie auch seine philosophischen mehrfach aufgelegt, zeichnen sich durch die Verbindung von dogmatischer Korrektheit und einer eigenwilligen, auf religiöse Kommunikation zielenden rhetorischen Form aus; sowohl seine Dogmatik als auch seine Ethik verkörpern ein zunehmend empirisches Interesse an Verfassung und Entwicklung des Individuums.