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Hermann Schüling
System und Evolution des menschlichen Erkennens
Ein Handbuch der evolutionären Erkenntnistheorie. 12 Bände.

1998 - 2010, LXXXII/3145 S., mit zahlr. Ill. und graph. Darst., Paperback
Reihe: Philosophische Texte und Studien, 46
ISBN: 978-3-487-14512-9
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Band 01: System des menschlichen Erkennens. 1998. VIII/479 S. mit graph. Darst.
ISBN 978-3-487-10570-3 € 99,00
Band 02: Die stammesgeschichtliche Entwicklung des menschlichen Sprechens. 2001. VIII/169 S. mit Ill. und graph. Darst. ISBN 978-3-487-11541-2 € 43,00
Band 03: Die Entwicklung der Operation "Messen". 1999. 423 S. mit Ill. und graph. Darst.
ISBN 978-3-487-10572-7 € 88,00
Band 04: Die Evolution der instrumentellen Wahrnehmung. 2000. 295 S. mit Ill. und graph. Darst. ISBN 978-3-487-11136-0 € 56,00
Band 05: Die Genesis des schlußfolgernden Denkens. 2002. VIII/224 S. mit graph. Darst.
ISBN 978-3-487-11763-8 € 44,00
Band 06: Die evolutionären Stufen der Analyse (des Scheidens und Unterscheidens). 2004. VIII/204 S. mit Ill. und graph. Darst. ISBN 978-3-487-12537-4 € 44,00
Band 07: Das Werden des Vorstellens (Geistes). 2006. VIII/236 S. mit 9 s/w-Abb.
ISBN 978-3-487-13273-0 € 49,80
Band 08: Die Mechanisierung und Automation der erkennenden Akte und Operationen. 2005. VIII/204 S. mit Ill. und graph. Darst. ISBN 978-3-487-12988-4 € 49,80
Band 09: Die Entstehung des beziehenden Denkens. 2007. VIII/216 S. mit mehreren s/w-Abbildungen. ISBN 978-3-487-13480-2 € 49,80
Band 10: Der phylogenetische Weg der Zeichengebung (Entwicklung der Elemente der Verständigung). 2009. VIII/176 S. mit 9 Abb. ISBN 978-3-487-14210-4 € 49,80
Band 11: Der Irrtum. Sein Umfeld, seine Formen, Entwicklungen und Ursachen. 2009. X/324 S. mit Ill. und graph. Darst. ISBN 978-3-487-14272-2 € 68,00
Band 12: Kritik der Erkenntnislehre des transzendentalen Idealismus Immanuel Kants. 2010. VIII/195 S. mit graph. Darst. ISBN 978-3-487-14339-2 € 54,00

In seiner Schrift „Gedanken über die Nachahmung der griechischen Werke in der Malerei und Bildhauerkunst“ 1755 kennzeichnet Winckelmann die antike Laokoon-Plastik als „des Polyklets Regel; eine vollkommene Regel der Kunst“. Diese Deutung löst seit Lessings Schrift „Laokoon: oder über die Grenzen der Malerei und Poesie“ 1766 eine Kontroverse über ästhetische Begründungen der Künste aus. Die Reflexion auf die Laokoon-Skulptur spiegelt paradigmatisch Tendenzen ästhetischer Theoriebildung in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts. Die skizzierten Theorien der Laokoon-Diskussion – Winckelmann, Lessing, Herder, Schiller, Goethe – dokumentieren unterschiedliche Modelle der Deutung einer „vollkommenen Regel der Kunst“. Seit Winckelmann steht die ästhetische Diskussion um Regeln der Kunst im Zusammenhang mit dem Begriff des Pathos und ist damit jeweils fundiert in Theorien des Zusammenhangs von Anthropologie und Ästhetik. Die vorliegende Untersuchung zielt darauf, die am Beispiel der Laokoon-Diskussion gegebene Entwicklung der Theorien künstlerischer Heuristik nachzuzeichnen und Veränderungen kunsttheoretischer Parameter zu verdeutlichen. In den Veränderungen der Deutungsverfahren des einzelnen Kunstwerks zeigt sich bei den genannten Autoren der Wandel der problemgeschichtlichen Bestimmungen des Ästhetischen im Spannungsfeld von Anthropologie, Ethik, Erkenntnistheorie, Stil- und Gattungstheorie.