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Harald Schwaetzer
Aequalitas
Erkenntnistheoretische und soziale Implikationen eines christologischen Begriffs bei Nikolaus von Kues. Eine Studie zu seiner Schrift De aequalitate.

2., durchgesehene Auflage 2004, 198 S.
Reihe: Studien und Materialien zur Geschichte der Philosophie, 56
ISBN: 978-3-487-11195-7
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Beschreibung
Fachgebiete

„Harald Schwaetzer führt im vorliegenden Buch erstmals eine gründliche Analyse der entscheidenden Texte der Schrift De aequalitate des Nikolaus von Kues durch und kommt dabei zu einer These, die aufhorchen läßt: Cusanus hat in De aequalitate einen bisher in der Forschung übersehenen, neuen, christologischen Ansatz seiner Erkenntnistheorie ausgebildet; ausgehend vom Gedanken der Menschwerdung des Logos, der göttlichen Gleichheit in Person, überwindet er die augustinische Position, daß nur der innere Mensch Bild Gottes sei, und begründet die Möglichkeit einer positiven menschlichen Erkenntnis der Innen- wie der Außenwelt. Die Annahme, daß De aequalitate eine Zäsur in der Erkenntnistheorie des Kardinals markiert, setzt eine genetische Betrachtung des cusanischen Denkens voraus. Schon in der Einleitung hat sich der Autor mit diesem Problem auseinandergesetzt und ein differenziertes neues Schema der Gedankenentwicklung des Kardinals entworfen. […]. Im zweiten Teil des Buches schlägt der Verfasser den Bogen von der historischen Betrachtung zur aktuellen Problematik des Gleichheitsgedankens. Das ist ein weiteres Verdienst des vorliegenden Buches. Es bringt Nikolaus von Kues mit Denkern der Gegenwart, wie zum Beispiel mit Günther Anders, ins Gespräch, und zeigt, wie Cusanus auch das heutige Denken befruchten kann. So bildet dieses Buch in verschiedener Hinsicht einen gewichtigen Beitrag zur Cusanus-Forschung.“ (Klaus Reinhardt)