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Manfred Overesch (Hrsg.)
Von Hildesheim in die USA
Christ und Jude im Dialog über den Wiederaufbau des Weltkulturerbes St. Michaelis 1946-1949.

2004, 340 S., mit 120 Abb., Leinen mit Schutzumschlag
Reihe: Veröffentlichungen des Landschaftsverbandes Hildesheim, 16
ISBN: 978-3-487-12656-2
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Beschreibung
Fachgebiete

" Ein hoch interessantes Zeugnis deutscher Nachkriegsgeschichte." ( Oliver Freise, Hildesheimer Schriften/Stadtarchiv )

Der Christ Kurt Degener, Pfarrer an St. Michaelis in Hildesheim, und der Jude Bernard R. Armour, Leiter eines Pharmakonzerns in New York, haben im Dialog miteinander 1946 bis 1949 den Wiederaufbau der gut 900 Jahre zuvor im ottonisch-romanischen Stil erbauten, im Zweiten Weltkrieg bis auf einen Ruinenstumpf zerstörten Basilika St. Michaelis gedanklich vorbereitet und praktisch eingeleitet. Armour beschrieb seine Absicht so: „St. Michael soll ein Turm des Lichtes für Deutschland und Amerika sein." Degener betrachtete es als seine Aufgabe, „den reifsten schönsten romanischen Kirchenbau der Nachwelt wiederzugeben". Die UNESCO anerkannte den Erfolg dadurch, daß sie St. Michaelis in Hildesheim 1985 zum Weltkulturerbe erklärte.
Das Buch beschreibt die Jahre der Entscheidung für diese kunsthistorisch und politisch so bedeutsame Renaissance. Es dokumentiert und kommentiert das christlich-jüdische Gespräch, wenige Jahre nach dem Ende des nationalsozialistischen Holokaust geführt, als Grundlage von Hoffnung und Zukunft.
Grußworte des Botschafters der Vereinigten Staaten von Amerika Daniel R. Coats und der Bischöfin der Hannoverschen Landeskirche Margot Käßmann leiten das Buch ein.