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Horst Seidl
Realistische Metaphysik
Stellungnahme zu moderner Kritik an der traditionellen Metaphysik.

2. Auflage 2012, 335 S.
Reihe: Philosophische Texte und Studien, 83
ISBN: 978-3-487-13131-3
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Beschreibung
Fachgebiete

"Dem Verfasser, der sich durch seine Arbeiten über seine Ausgaben über und seine Ausgaben zu Aristoteles ein internationales Renommee erworben hat, ist für diese umfassende und prätentionslose Wiedervergegenwärtigung der klassischen Metaphysik zu danken." (Karl-Heinz Nusser, Philosophisches Jahrbuch 114. Jg./2007)

Kants Kritik an der Metaphysik betraf nur die des modernen Rationalismus und hinterließ das ungelöste Problem des „Dinges an sich“, d.h. des natürlichen Realismus, in dem wir alltäglich leben und die Außendinge ebenso, wie die Seele, den Geist und Gott als an sich bestehendes Reales anerkennen. Auf ihn stützt sich die traditionelle Metaphysik. Sie ist realistisch und rechtfertigt sich durch die traditionelle Erkenntnistheorie, die auf das Reale als ihre eigene Voraussetzung hinauskommt. Damit löst sich das Ding-an-sich-Problem auf.
Dies war Kant und den ihm nachfolgenden Richtungen nicht mehr bekannt. Sie übten an der traditionellen Metaphysik als naivem Realismus Kritik, rangen aber selber ständig mit dem Ding-an-sich-Problem und einem „kritischen Realismus“. Nach dem Idealismus Hegels und der Neukantianer folgten Positivismus, Phänomenologie, Existentialismus, Analytische Philosophie, Kommunikations- und Sprachphilosophie, welche alle den natürlichen Realismus verloren und in ihrer gegenmetaphysischen, kritischen Einstellung mitunter bis zur Selbstaufhebung der Philosophie fortschritten.
Die vorliegende Abhandlung eröffnet, von den Quellentexten her, einen neuen Zugang zur traditionellen Metaphysik und untersucht gegenkritisch die moderne Kritik an ihr und ihren Verlust des natürlichen Realismus.