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Joachim Meißner
Mythos Südsee
Das Bild von der Südsee im Europa des 18. Jahrhunderts.

2006, 324 S., mit 20 Abb.
Reihe: Philosophische Texte und Studien, 86
ISBN: 978-3-487-11670-9
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Beschreibung
Fachgebiete

"Gerade als politisches Thema erschließt Meißner aus den europäisch-südpazifischen Kulturbegegnungen des 18. Jahrhunderts ein spannendes Forschungsfeld, das bisher zu Unrecht vernachlässigt wurde." (Yomb May, hsozkult.geschichte.hu-berlin.de, 3/2007)

Ein unverbrauchtes Traumland, ein exotisches Paradies, in dem mit Blütenkränzen geschmückte Inselschön¬heiten sich im warmen Wind lasziv an Palmen lehnen und im Hintergrund die türkisfarbenen Lagunen in das wolkenfreie Blau des Himmels übergehen. Das ist unser heutiges Bild von der Südsee. Werbeindustrie, Tourismusbranche und Hollywood stricken eifrig an diesem „Mythos Südsee“. Doch was für uns heute üblich ist, daß Sex, Sand und Palmen mit der Südsee assoziiert werden, war im 18. Jahrhundert keineswegs selbstverständlich. Joachim Meißner, Publizist und Bildungsredakteur beim Hessischen Rundfunk, zeichnet nach, wie das Bild von der Südsee im 18. Jahrhundert entstand und wie politische, ökonomische und philosophische Diskurse den „Mythos Südsee“ konstituierten.

"(…) stellt Meißners flüssig geschriebene Dissertation einen historisch kritischen Beitrag zum Verständnis des Missverhältnisses zwischen europäischem 'kolonialem Anspruchsdenken' (S.200) und außereuropäischen Kulturen im Allgemeinen und der Südsee im Besonderen dar."
(Yomb May, Neubeuern, auf: http://hsozkult.geschichte.hu-berlin.de/rezensionen/2007-3-202, 9/2007)