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Hermann Schüling
System und Evolution des menschlichen Erkennens
Ein Handbuch der evolutionären Erkenntnistheorie. Band 09: Die Entstehung des beziehenden Denkens.

2007, VIII/216 S., mit mehreren s/w-Abbildungen, Paperback
Reihe: Philosophische Texte und Studien, 46
ISBN: 978-3-487-13480-2
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Beschreibung
Fachgebiete

Im Band 9 des Gesamtwerks „System und Evolution des menschlichen Erkennens“ erforscht der Verfasser die Phylogenese der einzelnen Arten des beziehenden Denkens. Differenzierungen und Stufungen sowohl innerhalb der einzelnen Arten als auch in der genetischen Reihung der einzelnen Arten des Beziehens werden erfaßt:
- innerhalb der real hergestellten Synthesen künstlicher Beziehungsglieder im werkenden Beziehen; - innerhalb der von Zeichen zu wahrgenommenen oder vorgestellten Gegenständen hergestellten Beziehungen im benennenden Beziehen sowie der Beziehung von hergestellten optischen Zeichen zu Lautzeichen im Schreiben; - innerhalb der erkennenden Feststellung der Relation des Passens; - des (sprachlichen) Beziehens von Mittel und Zweck; von Gegensätzen, von Teilen zu Ganzen; des Lokalisierens, des Ermittelns zeitlicher Beziehungen; des Beziehens von Ursache und Wirkung; des Vergleichens; usw.
Durch die Praxis des erkennend beziehenden Denkens wurden zunehmend die gesetzlichen Zusammenhänge des Seins und Geschehens in der Natur erkannt. Beim Wissen um einen notwendigen Zusammenhang ließ sich bei Gegebensein eines Elements der Beziehung das gesetzlich zugehörige andere Element ad-hoc-wahrnehmungsunabhängig deduktiv anschließen.
Das erkennend beziehende Denken erfaßte die gesetzmäßigen Zusammenhänge (Beziehungen) in der Natur, die die Basis für das schlußfolgernde Denken lieferten: bei Wahrnehmung einer Tatsache unter Erinnerung eines gesetzlichen Zusammenhangs ad-hoc-wahrnehmungsunabhängig die zugehörige andere Tatsache notwendig anzuschließen.